Unterschiedliche Nebenkosten beim Badeurlaub

20. Juni 2013, 10:24
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Nebenkosten im Urlaub sind schwer kalkulierbar und können das Budget unerwartet belasten. Der ÖAMTC hat 50 Badeorte in Europa untersucht

Urlaubsnebenkosten sind schwer kalkulierbar und variieren stark. Der ÖAMTC hat gemeinsam mit dem ADAC 50 Badeorte in zehn Ländern in Europa auf Preisunterschiede untersucht. 34 typische Produkte und Dienstleistungen, die eine Familie mit zwei Kindern konsumiert, wurden dafür vergleichend unter die Lupe genommen. Zwölf Badeorte bekamen das Urteil „sehr günstig", genauso viele das Urteil „sehr teuer". Das Urteil „günstig" gab es für zehn, „durchschnittlich" für sieben und „teuer" für neun Badeorte.

Am günstigsten urlaubt man laut Untersuchungsergebnis in Sveti Konstantin an der Schwarzmeerküste in Bulgarien mit 117,73 Euro. Der teuerste Badeort ist Hvide Sande an der Nordsee in Dänemark, der mit 231,87 Euro für die Nebenkosten doppelt so viel kostet.

Insgesamt ist Dänemark eine teure Destination für  Badeurlauber. Durchschnittlich 222,89 Euro müssen hier für Nebenkosten berücksichtigt werden. Auch Italien zeigt sich als teures Pflaster bei zusätzlichen Ausgaben und landet mit durchschnittlich 207,76 Euro auf Platz zwei der teuersten Destinationen. Es folgt Frankreich mit 200,19 Euro.

Bei den günstigsten Ländern führt Bulgarien mit 122 Euro, gefolgt von der Türkei mit 147,16 Euro und Griechenland mit 150,08 Euro.

Untersucht wurden unter anderem die Mieten für Strandliege oder Sonnenschirm sowie die Kosten für Sonnencreme in Ferienorten in Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Italien, Kroatien, den Niederlanden, Spanien und der Türkei. (red, derStandard.at, 20.6.2013)

Info: ÖAMTC

  • Bulgarien ist bei den Nebenkosten laut ÖAMTC-Untersuchung am günstigsten.
    foto: epa/anton chalakov

    Bulgarien ist bei den Nebenkosten laut ÖAMTC-Untersuchung am günstigsten.

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