Chinas Industrie erleidet Schwächeanfall

20. Juni 2013, 08:34
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Daten des Einkaufsmanagerindex von HSBC dürften den Druck auf die chinesische Zentralbank erhöhen, die Geldpolitik zu lockern

Peking - Die chinesische Industrie hat sich im Juni einer Umfrage zufolge überraschend deutlich auf den niedrigsten Stand seit einem Dreivierteljahr abgeschwächt. Der vorläufige HSBC-Einkaufsmanagerindex für den Sektor sank auf 48,3 Punkte nach einem endgültigen Stand von 49,2 Punkten im Mai. Damit entfernte sich der Index weiter von der Wachstumsschwelle, die bei 50 Punkten liegt. Werte darunter zeigen ein Schrumpfen der wirtschaftlichen Aktivität in der Industrie an, Werte darüber ein Wachstum.

Die Daten dürften den Druck auf die chinesische Zentralbank erhöhen, die Geldpolitik zu lockern. Nach dem schwächsten Wachstum seit 13 Jahren im vergangen Jahr hoffen Experten auf eine Erholung der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft nach den USA. Allerdings deuteten die Konjunkturdaten in der ersten Jahreshälfte bisher auf eine nur sehr holprige Erholung in. Es könnte schwierig werden, das Wachstumsziele für dieses Jahr von 7,5 Prozent zu erreichen. (APA/Reuters, 20.6.2013)

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    Die Industrie stockt.

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