Wie aus der Alpine ein Großkonzern wurde

19. Juni 2013, 11:20
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In 50 Jahren ging es vom kleinen Baumaschinenhandel zum Baukonzern

Wien/Wals/Madrid - Der insolvente Baukonzern Alpine hat eine fast 50-jährige Unternehmensgeschichte hinter sich. Der Gesellschaftsvertrag der Alpine Bau GmbH (früher Alpine Mayreder Bau GmbH) geht laut Firmenbuch auf den 1. Oktober 1964 zurück. Im Laufe der vergangenen Jahrzehnte erfolgte eine dynamische Expansion: Was als Baumaschinenhandel mit 28 Mitarbeitern begann, endete als internationaler Großkonzern mit über 15.000 Mitarbeitern im In- und Ausland.

Das Unternehmen mit Sitz in Wals bei Salzburg entwickelte sich zum zweitgrößten Baukonzern in Österreich - hinter der Strabag, aber noch vor der Porr. Die Alpine beschäftigt hierzulande rund 7.500 Mitarbeiter ist aber kein österreichischer Baukonzern mehr, sondern ein spanischer - er gehört zu 100 Prozent zur spanischen FCC-Gruppe.

In Asien aktiv

1972 wurde Dietmar Aluta-Oltyan zum Geschäftsführer ernannt, der bis Anfang 2012 auch Miteigentümer war. Bald folgten die ersten Großprojekte wie der Bau von Kraftwerken in Deutschland und Griechenland. Später expandierte die Alpine nicht nur im europäischen Ausland, sondern ging auch auf die Märkte im Nahen Osten, Indien und Südostasien.

2006 übernahm der spanische Mischkonzern Fomento de Construcciones y Contratas (FCC) die Mehrheit an der Alpine. Sechs Jahre später wurde FCC 100-Prozent-Eigentümer. (APA, 19.6.2013)

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