Alpine-Eigner FCC verbrannte 700 Millionen Euro

19. Juni 2013, 11:18
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Der 100-Prozent-Eigentümer hat sich sein Engagement beim zweitgrößten Bauunternehmen in Österreich viel Geld kosten lassen

Wien/Wals/Madrid - Die spanische Alpine-Mutter FCC (Fomento de Construcciones y Contratas) steht auf den drei Standbeinen Bau, Müllentsorgung und Wasseraufbereitung und erzielte 2011 einen Jahresumsatz von 11,75 Milliarden Euro - rund drei Milliarden Euro davon in der Baubranche, die sich in Spanien derzeit in einer immensen Krise befindet. Der in Spanien börsenotierte Mischkonzern ist laut Firmenwebsite in über 50 Ländern tätig und beschäftigt über 80.000 Mitarbeiter. Der operative Gewinn belief sich 2011 auf 400,8 Millionen Euro, der Gewinn vor Steuern auf 55 Millionen Euro.

Aluta-Oltyan verkauft rechtzeitig

Bei der Alpine ist die FCC 2006 mit der Übernahme von 83 Prozent groß eingestiegen. Erst im Februar 2012 kauften die Spanier dem langjährigen Ex-Chef und Miteigentümer Dietmar Aluta-Oltyan die restlichen 13,5 Prozent ab. In den vergangenen sieben Jahren haben die Spanier laut Alpine-Chef Arnold Schiefer bereits "über 700 Millionen Euro" in die Alpine gesteckt - inklusive Kaufpreis und Finanzspritzen. Zuletzt hätte es eine Milliarde werden sollen. (APA, 19.6.2013)

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