Glass: Datenschützer schreiben Brief an Google-Chef

19. Juni 2013, 08:30
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Erbitten verschiedene Auskünfte und fordern direkten Dialog mit Google

Die Datenschützer mehrerer Staaten haben von Google mehr Informationen über die Computerbrille Glass gefordert. 

Brief an Page

"Wir raten Google nachdrücklich, in einen echten Dialog mit Datenschutzbehörden über Glass zu treten", heißt es in einem Brief an Google-Chef Larry Page, der am Dienstag verschickt wurde. Der deutsche Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit, Peter Schaar, trage den Brief mit, wie eine Sprecherin sagte. Für europäische Datenschützer unterzeichnete Jacob Kohnstamm aus den Niederlanden. Auch Datenschützer aus Australien, Neuseeland, Kanada, Mexiko und Israel unterschrieben.

Risikoanalyse

Zu den Fragen an Google zählt, welche Regeln das Unternehmen bei Glass zum Schutz der Privatsphäre getroffen habe, auch hinsichtlich der Entwicklung von Apps durch Dritte. Die Behörden wollen auch wissen, ob Google das Risiko für die Privatsphäre analysiert habe sowie welche Informationen es mit Glass sammle und mit Dritten teile. Außerdem fragen sie nach Möglichkeiten, die Brille zu testen. Sie luden Google ein, Glass bei einem Besuch vorzuführen.

Die Datenbrille Google Glass gibt es derzeit nur in einer Testversion, die sogenannte "Explorer Edition". Besucher der letztjährigen Google I/O konnten das Gerät um 1.500 Dollar (1.124,69 Euro) erwerben. (APA/red, 19.6.2013)

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    Google-Gründer Sergej Brin

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