Die Mächtigen auslachen

Ansichtssache21. Juni 2013, 07:00
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Die Aufforderung, das Schweigen zu brechen in Buchform, das fragile Konstrukt Männlichkeit und utopische Spaziergänge

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Männlichkeit als fragiles Konstrukt

Die Rede von der aktuellen Krise der Männer verschleiert, dass Männlichkeit in männlich hegemonialen Kulturen und Gesellschaften grundsätzlich ein fragiles und krisenhaftes Konstrukt ist. Die von Männer- und Väterrechtlern mit misogynen Schuldzuweisungen erhobenen Klagen über die "Krise der Männer" die "benachteiligten Jungen" und die "entsorgten Väter" sind eine rückwärtsgewandte Reaktion auf die marktradikale Verschärfung des gesellschaftlichen Krisengeländes.

Rolf Pohl, Sozialpsychologe an der Leibniz Universität Hannover und Autor von "Männer - das benachteiligte Geschlecht? Weiblichkeitsabwehr und Antifeminismus im Diskurs über die Krise der Männlichkeit", wird im Rahmen der 32. Innsbrucker Gender Lecture über die vermeintliche männliche Krise, Antifeminismus und Essentialismus in männerrechtlichen Diskursen referieren. Kommentiert wird sein Beitrag von Erziehungswissenschaftlerin Maria A. Wolf, moderiert von Erna Appelt.

Zeit: 25. Juni, 19.00 bis 21.00 Uhr

Ort: Hörsaal 3 (EG), SoWi, Universitätsstraße 15, 6020 Innsbruck

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Interfakultäre Forschungsplattform Geschlechterforschung Innsbruck

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