Güterwaggons im Pongau entgleist

17. Juni 2013, 22:02
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Verspätungen im Fernverkehr - Zwei slowenische Waggons vermutlich wegen technischem Gebrechen aus den Schienen gesprungen

Salzburg - Weil zwei Güterwaggons am Montagnachmittag in Tenneck im Salzburger Pongau aus den Schienen gesprungen sind, kommt es zu Verspätungen von rund zehn bis 15 Minuten im Fernverkehr zwischen Salzburg und Schwarzach. Das teilte ÖBB-Sprecher Christoph Posch am Abend mit. Auf einem Gleis wurde der Oberbau auf einer Länge von rund 400 Metern beschädigt. "Verletzt wurde niemand", sagte Posch.

"Aufgrund der hohen Zugdichte werden voraussichtlich bis Freitag oder Samstag die S-Bahnen zwischen Golling und Werfen im Schienenersatzverkehr geführt", erklärte der ÖBB-Sprecher. Es sei daher mit gröberen Behinderungen im Pendlerverkehr und mit Verspätungen zu rechnen. Die Fahrgäste der S-Bahn müssen in Busse umsteigen.

Vermutlich technisches Gebrechen

Die Ursache der Entgleisung des Zuges um 15.30 Uhr im Salzachtal ist noch nicht endgültig geklärt. Die Untersuchungen sind noch nicht abgeschlossen. Die ÖBB gehen von einem technischen Gebrechen aus. "Die Ursache dürfte an den Fahrzeugen gelegen sein", erklärte Posch. Es habe sich um slowenische Waggons gehandelt. Der Güterzug transportierte Eisenerz. Er kam von Slowenien und war über Villach in Richtung Linz unterwegs.

Die Österreichischen Bundesbahnen warteten auch mit positiven Nachrichten auf: Einige Streckensperren, die wegen Hochwasserschäden erforderlich waren, werden aufgehoben. Seit Montag um zirka 18.00 Uhr rollen die Züge wieder zwischen Bischofshofen und Radstadt, "die Ennstalstrecke ist somit wieder in Vollbetrieb", sagte Posch. Von 6. bis 31. Juli werde dieser Streckenabschnitt wegen Bauarbeiten allerdings neuerlich gesperrt.

Der Bahnverkehr zwischen Saalfelden und Hochfilzen ist seit sechs Uhr früh wieder offen. Ab 18.00 Uhr wird die Westbahnstrecke zwischen Schwarzach-St. Veit und dem Bereich Bruck eingleisig befahrbar sein.  Damit sei die Durchfahrt durch das Salzachtal in Richtung Innsbruck wieder möglich, hieß es. (APA, 17.6.2013)

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