OMV-Chef: "Schiefergas in Österreich vom Tisch"

Chat18. Juni 2013, 13:06
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Gerhard Roiss, seit zwei Jahren Chef des größten Unternehmen Österreichs, war im derStandard.at-Chat zu Gast

OMV-Chef Gerhard Roiss hat sich von der Hitze nicht abhalten lassen und am Dienstag eine Stunde lang die Fragen der Userinnen und User von derStandard.at beantwortet.


Schiefergas und das Stichwort Fracking fielen oft im derStandard.at-Chat. Roiss dazu: "In Österreich ist das Thema Schiefergas jedenfalls vom Tisch." Die OMV konzentriere sich mit ihren Aktivitäten in den nächsten Jahren auf die Region Schwarzes Meer, wo ein großes Gasfeld gefunden wurde. Wie groß das - oft angezweifelte - tatsächliche Potenzial von Schiefergas in Europa ist, kann man laut Roiss erst sagen, wenn ausreichende Probebohrungen vorgenommen wurden.

Nachhaltigkeit betrachtet Roiss als Teil seiner unternehmerischen Haltung, weltweit betreibe die OMV gut 300 Projekte in diesem Bereich. Zum Beispiel fördere der Konzern den Ausbau von Infrastruktur für die Wasserstoffmobilität, "auch wenn es vielleicht noch zehn Jahre bis zur Marktdurchdringung dauern wird". (red, derStandard.at, 18.6.2013)

ModeratorIn: Lieber Herr Dr. Roiss, danke, dass Sie für uns Zeit haben. Liebe User und Userinnen, wir freuen uns auf spannende Fragerunde.

Gerhard Roiss: Ich freue mich schon auf eine spannende Stunde!

UserInnenfrage per Mail: Manfred Lüftner: Guten Tag Herr Roiss, meine Frage ist, welche Entwicklung nimmt der Borialis Standort Linz Melamin und Dünger in einem schwierigen Marktumfeld alte Anlagen hohe Lohnkosten günstigere und modernere Neuanlagen im Ausland und Überkapaz

Gerhard Roiss: Der Standort Linz ist für Borealis durch den Ausbau der weltweiten Forschungsaktivitäten von zentraler Bedeutung.

UserInnenfrage per Mail: Die Voest investiert derzeit vor allem ganz groß außerhalb Europas. Könnte Ihr Konzern in Zukunft vor ähnlichen Entscheidungen stehen?

Gerhard Roiss: Die OMV ist in 30 Ländern tätig. Wir fördern Gas und Öl bspw in Neuseeland, Pakistan, Jemen, Libyen, Tunesien, etc. Wir sind also schon auch seit den 90er Jahren ausserhalb Europas tätig.

UserInnenfrage per Mail: Die OMV sponsert einen Lehrstuhl für Nachhaltigkeit an der WU? Was macht die OMV eigentlich in diesem Bereich?

Gerhard Roiss: Wir haben weltweit 300 Projekte im Bereich der Nachhaltigkeit und betrachten diese als Teil unserer unternehmerischen Haltung.

Q.E.D: Wie stehen Sie zur Schiefergas Gewinnung (in NÖ)... mir kommt vor diese Technologie wird vorallem von der Industrie schöngeredet. Es gibt einige Studien die vor dieser Technologie warnen.

Gerhard Roiss: Aufgrund des großen Gasfundes im schwarzen Meer konzentrieren wir in den nächsten Jahren unserer Aktivitäten in diese Richtung. In Österreich ist das Thema Schiefergas jedenfalls vom Tisch.

UserInnenfrage per Mail: Wie ist Ihre Meinung zu Maßnahmen wie dem Spritpreiskorridor?

Gerhard Roiss: Ich glaube, der Markt ist der beste Regulator, wenn diese Maßnahmen aber das Vertrauen der Konsumenten stärkt, akzeptiere ich das.

UserInnenfrage per Mail: Helene Huber: Die Schiefergasvorkommen in Polen sind ja jetzt doch nicht so hoch wie angenommen. Macht das in Europa dann überhaupt Sinn?

Gerhard Roiss: Die OMV hat sich in Polen nicht engagiert. Wie groß die Vorkommen in Europa sind, kann man erst dann sagen, wenn ausreichende Probebohrungen vorgenommen worden sind.

UserInnenfrage per Mail: Warum wird an Tankstellen der Sprit-Preis mit drei Nachkommastellen angegeben? Was macht das für einen Sinn, außer, dass es unübersichtlich ist?

Gerhard Roiss: Wir wissen aus Konsumentenbefragungen, dass eine Verkürzung auf zwei Kommastellen nicht erwünscht ist.

Q.E.D: Nochmal zum Thema Schiefergas Gewinnung: Ihre Antwort laesst annehmen, dass Sie in NÖ Schiefergas gefördert hätten, ohne Rücksicht auf die Umwelt. Denn Sie haben ja nicht umsonst viel in dieser Region untersucht.. Was waere passiert, wenn Sie keine

Gerhard Roiss: Unser Angebot war, eine saubere und umweltverträgliche Förderung zu testen.

paul_h1982: Herr Roiss, sie leiten das größte Unternehmen Österreichs, dessen Unternehmensfokus überwiegend in nicht erneuerbaren Ressourcen liegt. Wie sehen Sie die Zukunft der OMV, sollten diese Ressourcen erschöpft sein ? Müssen Sie nicht bereits jetzt vorba

Gerhard Roiss: Wir beschäftigen uns heute intensiv mit erneuerbaren Energien der zweiten und dritten Generation. Ihnen bekannt ist wahrscheinlich u.a. unser Engagement im Bereich der Wasserstoffmobilität/der Brennstoffzelle.

actanon: Wie berichtet wurde ist RWE aus dem Projekt Nabucco ausgestiegen, da Zitat: "trotz jahrelanger Planungen die Gaslieferanten bislang nur begrenzte Mengen für die Pipeline in Aussicht gestellt hätten." Wie schätzt die OMV die zukünftigen Kapazitäten i

Gerhard Roiss: Zunächst sind die 10 Milliarden Gaslieferungen nach Europa aus der kaspischen Region geplant. Dazu kommen unsere eigenen potentiellen Gasvorkommen im Schwarzen Meer.

sainty: Glauben Sie, dass die Bevölkerung noch die Firmenaussagen: Die Preise bestimmt der Rotterdamer Markt..glaubt und wenn ja warum..weil die Preise nie runter gehen wenn in Rotterdam die Preise fallen, wollen sie uns echt verkaufen dass sie nur teuere Ö

Gerhard Roiss: Fakt ist, dass sich der Benzinpreis am Markt bestimmt.

holy genstadt: Sehr geehrter Herr Roiss, was können Sie uns zu den Erdöl-Abfall-Lagerstätten bei Bad Pirawarth / NÖ sagen? Diese sind lediglich mit einer schwarzen Folie ausgelegt, dann eine Schicht alte Autoreifen - und das wars. Von außern uneinsehbar (beim Über

Gerhard Roiss: Ich werde mich zu diesem mir unbekannten Fall kundig machen. Grundsätzlich orientieren wir uns an den strengen gesetzlichen Auflagen und ich gehe davon aus, dass sie auch hier eingehalten werden.

hans hansson: Finden Sie die Aussage "der Markt ist der beste Regulator" nicht naiiv, schließlich ist die OPEC wie ein Kartell?

Gerhard Roiss: Gute Frage, aber die OPEC bestimmt nur über einen Marktanteil von 30%, da sollte also noch genug Raum für den Markt bestehen.

UserInnenfrage per Mail: Harald Skopetz: Die Türkei wird immer mehr zur Drehscheibe für Energie. Die OMV bemüht sich seit Jahren, das NABUCCO-Projekt ins Laufen zu kriegen. Allerdings wird Europa als Marktplatz wegen der sinkenden Gasnachfrage als Markt immer uninteressante

Gerhard Roiss: In Europa geht in den kommenden Jahren die Eigengasproduktion deutlich zurück. Somit ist die Aufnahmefähigkeit des Marktes gegeben.

iPinguin: Angenommen der Trend hin zu E-Auto o.ä. geht schneller als gedacht und wir haben in 50 Jahren knapp 90% solcher Fahrzeuge. Was bedeutet dies für OMV bzw. wie rüstet sich die OMV gegen den Eintritt solcher Trends?

Gerhard Roiss: Die Mobilität wird künftig von vielen Hybridsystemen geprägt werden. Der Anteil der Batterie-getriebenen Autos wird wie man schon heute sieht, geringer sein als ursprünglich angenommen. Wasserstoff ist eine Alternative, mit der wir uns aber schon heute beschäftigen.

GregorS: Sehr geehrter Herr Roiss, wie stehen Sie und die OMV zum Finanzplatz Wien, also zur Wiener Börse? Die Kurs- und EPS-Entwicklung, sowie die Dividendenrendite, sind ja hervorragend!

Gerhard Roiss: Wir sind ein österreichisches Unternehmen mit internationalem Anspruch. Wir stehen zum Finanzplatz Wien, wo wir als größtes Unternehmen eine wichtige Rolle spielen dürfen.

shadom: Inwieweit hält die Erdöl- und Automobilindustrie innovative Patente zurück, die eine alternative zur Fossilenenergie darstellen würden?

Gerhard Roiss: Wir halten keinerlei Patente zurück.

Martin Müller10: Sehr geehrter Herr Roiss, die OMV versucht in Mitteleuropa ein großer Versorger zu werden. Das mit MOL hat nicht funktioniert, gibt es weitere Expansionspläne?

Gerhard Roiss: Wir versorgen in Europa bereits heute 200 Millionen Menschen mit Energie und wollen unsere Position vor allem im Upstreambereich (Förderung) ausbauen. Hier gilt unser Augenmerk dem Schwarzen Meer und der Nordsee.

UserInnenfrage per Mail: Helene Huber: Die OMV ist ja in etlichen Krisengebieten wie Libyen oder Jemen aktiv. Für wie problematisch schätzen Sie diese Regionen derzeit ein?

Gerhard Roiss: Wir sind in Libyen seit den 80er Jahren aktiv und betrachten unsere Engagements langfristig. In unseren Fördergebieten ist derzeit die Lage stabil.

Nikolaus S.: Wie viele der OMV Mitarbeiter aus Österreich arbeiten in den Krisengebieten? Wie schützt die OMV diese?

Gerhard Roiss: Unsere Aktivitäten werden zum Großteil von lokalen Mitarbeitern geführt. Die Sicherheit für ALLE Mitarbeiter hat dabei höchste Priorität. Konkrete Maßnahmen können wir genau aus sicherheits-technischen Gründen nicht kommunizieren.

thomhas: Vor 3 Jahren machte Ihr Vorgänger hier im Chat zur EE-Strategie der OMV folgendes Statement: "Kurzfristig erscheint uns Windenergie erfolgsversprechend. Langfristig, also nach 2020, wird auch Solarenergie und die Abtrennung von CO2 wesentlich werden

Gerhard Roiss: Meine 2011 in Istanbul vorgestellte Strategie beschäftigt sich mit Innovationen der zweiten und dritten Generation der Erneuerbaren. Der Schwerpunkt liegt auf der Förderung von Öl und Gas.

UserInnenfrage per Mail: Herr Roiss, Sie sagen oft, dass Ihnen Frauenförderung wichtig ist. Die OMV ist aber noch immer ein Männerbetrieb. Was machen Sie, um das zu ändern? Sind Sie für die Frauenquote?

Gerhard Roiss: Unser Ziel ist es, 2020 bei Führungskräften von mindestens 30% zu haben, derzeit liegt dieser bei 13%. Im Konzern beträgt der Frauenanteil niedrige 23%. Wir haben eine Summe von Aktivitäten zur Förderung von Frauen in technischen Berufen gestartet (bspw. Technikqueen, Technikstipendien für Frauen, Lehrlingsförderung für Mädchen und den Girlsday für die ganz Jungen...).

etlon: Welche Strategie verfolgt die OMV mittel- bzw. langfristig mit ihrer Tochter der OMV Power International?

Gerhard Roiss: Gaskraftwerke sind für uns ein integrativer Bestandteil der Downstreamaktivitäten von Gas.

marco_neher: Sehr geehrter Herr Roiss, Sie sprachen von der Alternative Wasserstoff. Die Technologie ist aber bislang weder marktreif, noch hat der Ausbau der Infrastruktur an Fahrt aufgenommen. Die Europäische Kommission hat in ihrem jüngsten Richtlinienentwurf

Gerhard Roiss: Die Brennstoffzelle ist eine effiziente Form der Energiegewinnung. Derzeit arbeiten fast alle Automobilproduzenten an dieser Technologie. 2020 werden von vielen Automotivproduzenten erste Wasserstoffflotten im Einsatz stehen. Ungeachtet dessen wird es 2020 eine größere Breite an Kraftstoffalternativen geben. Welche sich durchsetzen wird, kann heute nicht benantwortet werden.

Hanken: Wie oft telefonieren Sie in der Woche mit Politikern?

Gerhard Roiss: Ich führe in Europa und außerhalb Europas regelmäßig Gespräche. Fragen der Energieversorgung sind nun einmal von hoher politischer Bedeutung.

WLG: Die OMV gehörten zu den letzten 'westlichen' Firmen, die an Iran Air Kerosin verkauften. Auf massiven Druck aus den USA wurde der Verkauf eingestellt, woraufhin Iran Air Schwechat nicht mehr anfliegt und im Gegenzug Austrian Airlines nicht mehr Tehe

Gerhard Roiss: Wir halten uns an internationale Sanktionen.

actanon: Wie ich dem Jahresabschlussbericht entnehmen durfte, hat die OMV vergangenes Jahr das größte Gasfeld in der Geschichte der OMV entdeckt. Gleichzeitig hat die OMV Spitzenzahlen bei Umsätzen sowie Gewinnen bekannt gegeben. Darf man im heurigen Jahr mi

Gerhard Roiss: Das erste Quartal hat wieder eine sehr positive Entwicklung der Performance gezeigt. Die Zukunft hängt natürlich auch stark von den geopolitischen Entwicklungen und den Märkten (Ölpreis, Währungen, etc) ab.

GregorS: Wie sichert sich Ihr Unternehmen gegen Katastrophen, wie zum Beispiel bei Tiefseebohrungen, ab?

Gerhard Roiss: Wichtig ist die Planungsphase, die Ausbildung der Mitarbeiter, die realistische Risikobewertung, die eingesetzte Technologie und die Entwicklung der höchstmöglichen Sicherheitsstandards. Auch das Umfeld ist bedeutend. So hat bspw. Norwegen die höchsten Sicherheitsnormen, welchen wir auch entsprechen.

Christine Kro: wie sieht das engagement der omv in der türkei aus? was wird zur zeit gemacht?

Gerhard Roiss: Wir betreiben mit Petrol Ofisi über 2000 Tankstellen und sind ein großer Anbieter von Mineralölprodukten für unsere Handelskunden, Industrie, etc.

UserInnenfrage per Mail: Andreas Rabl: Denken sie dass es die omv in 50 jahren auch noch geben wird ? wenn ja, warum war dann dieser wirbel um die schiefergasfunde im weinviertel denn nötig, wo das umweltrisiko bekannt ist und wir unseren enkelkindern ja auch noch ressource

Gerhard Roiss: Wir planen unsere Strategie langfristig. Eines unserer konkreten Planungsziele ist das Jahr 2035. 2050 wird von uns szenarienhaft beleuchtet. Heute managen wir die Versorgungssicherheit von 200 Millionen Konsumenten.

UserInnenfrage per Mail: Sie saßen einst im Aufsichtsrat der Gesellschaft des Bundes für industriepolitische Maßnahmen. Wenn Sie heute die Industrie-Politik in Österreich beurteilen sollen: Gibt es gute oder schlechte Noten?

Gerhard Roiss: Ich gebe grundsätzlich keine Noten bin aber der Meinung, dass Österreich sich der Bedeutung seiner Industrie sehr wohl bewußt ist. Die hohe Beschäftigungsquote in Österreich zeigt ein verantwortungsvolles Handeln.

Christine Kro: wie zufrieden sind sie mit den absatzzahlen der viva shops? funktionieren die bio produkte?

Gerhard Roiss: Die VIVA Shops sind eine gut eingeführte Marke. Der Absatz der Bioprodukte ist verbesserungswürdig.

checkpoint 44: Sehr geehrter Hr.Rois, die OMV engagiert sich seit Jahren in Rumänien. Entspricht die Entwicklung und der Erfolg in Rumänien den ursprünglichen Erwartungen?

Gerhard Roiss: Wir sind seit neun Jahren in Rumänien tätig, führen das größte Unternehmen des Landes, erzielen nachhaltig Gewinne und haben fast 100% dieser Gewinne im Land wieder reinvestiert. Heute ist die Petrom das Vorzeigeunternehmen Rumäniens und geschätzter Arbeitgeber besonders bei jungen Menschen.

forward: Sehr geehrter Hr. Rois, ich hätte 2 Fragen. Erstens- wie möchte die OMV der Mobilität durch Wasserstoff zum Durchbruch verhelfen oder zumindest anregen? Weil E-Mobilität und keine Mobilität (wie von den Grünen gefordert) sind jedenfalls keine Lösung

Gerhard Roiss: Wasserstoffmobilität unterstützen wir heute beim Aufbau einer Infrastruktur auch wenn es vielleicht noch 10 Jahre bis zur Marktdurchdringung dauern wird. Wir müssen uns bewußt sein, daß die europäische Integration noch ein weiter Weg ist. Bedauerlicherweise werden Integrationsschritte oft nur durch Krisen ausgelöst. Europa wächst aber durch das Bewältigen von Krisen, davon bin ich überzeugt.

tehj4ckass: Wie schätzen Sie die mittelfristige Entwicklung des Gaspreises ein, wird durch die Erschließung neuer Schiefergasfelder (Stichwort: USA) der Gaspreis gedrückt werden?

Gerhard Roiss: Der Gaspreis wird sich langfristig vom Ölpreis entkoppeln. Der Preis als solcher wird wie überall durch Angebot und Nachfrage geprägt.

temohpab: Haben Sie auch Pläne in der Artkis fossile Brennstoffe zu fördern?

Gerhard Roiss: Nein.

marco_neher: Plant die OMV einen weiteren Ausbau der CNG/LNG-Infrastruktur und wenn ja, wo liegen die Schwerpunkte?

Gerhard Roiss: Wir haben derzeit in Deutschland und Österreich ausreichend Tankstellen, der Nachholbedarf besteht bei den Kraftfahrzeugen, nicht in der Infrastruktur.

Hanken: Wären Sie für eine Volksabstimmung zum Thema Schiefergas?

Gerhard Roiss: Die Frage stellt sich für uns nicht.

derealisation.: Werden Sie auch zukünftig die Marke VIVA weiterführen, oder es ist eine Restrukturierung der Tankstellenshops geplant? Bzw. wie sehen sie die Entwicklung, dass Mitbewerber wie SHELL mit Spar Express, oder JET mit BILLA ihre Produkte wesentlich günst

Gerhard Roiss: Wir haben mit der Marke VIVA eine eigene hochwertige Shopmarke aufgebaut und wollen uns mit dieser Marke auch weiterhin vom Mitbewerb positiv unterscheiden.

actanon: Herr, Roiss, aus eigener Einschätzung: Was glauben Sie welchen Stellenwert die OMV heute und in absehbarer Zukunft am Weltmarkt einnimmt.

Gerhard Roiss: Wir sind ein regionaler europäischer Player mit starken österreichischen Wurzeln und wollen das auch langfristig bleiben.

Nikolaus S.: Herr Roiss, ich finde das passt jetzt gut zum Ende der Diskussion: Wie schaut eigentlich ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus?

Gerhard Roiss: Von 5-6 Arbeitstagen pro Woche verbringe ich wahrscheinlich 4 Tage im Ausland - z.B. dieses Wochenende im Nahen Osten. Generell bin ich gerne dort, wo die Aktivitäten unserer 30.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stattfinden.

ModeratorIn: Liebe UserInnen, die Zeit ist um. Wir haben Antworten auf viele aber bei weitem nicht alle Fragen geschafft. Danke allen für ihre Beiträge, lieber Herr Dr. Roiss, danke fürs Kommen. Allen noch einen schönen Tag.

Gerhard Roiss: Ich bedanke mich für die vielen interessanten Fragen und wünschen Ihnen noch einen schönen Tag!

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