"Die öffentliche Apotheke wird zur Haut-Apotheke"

17. Juni 2013, 13:23
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Mit Fragen des Hautschutzes, ihrer Störungen und Pflege beschäftigt sich die 17. Sommerakademie der Apotheker in Kärnten, die am kommenden Freitag (21. Juni) in Pörtschach eröffnet wird

Pörtschach - Die Haut des Menschen ist ganz im Gegensatz zum mehr oder weniger dicken Fell, den harten Panzern, Schuppen oder Federn anderer Lebewesen verhältnismäßig dünn und sensibel. Sie reagiert auf äußere und innere Einflüsse und bietet eine große Angriffsfläche für alle möglichen Feinde, von Mikroorganismen über Umweltgifte bis zur Sonne. Wenn es um die Behebung der damit verbundenen dermatologischen Probleme - von Akne über Haarausfall, Faltenbehandlung bis hin zu Hautveränderungen in der Schwangerschaft geht, führt der erste Weg oft in die Apotheke.

"Die öffentliche Apotheke wird immer mehr zur 'Haut-Apotheke', zur Anlaufstelle für Menschen mit dermatologischen Problemen", so Eckhard Beubler, ehemaliger Vorstand am Institut für Experimentelle und Klinische Pharmakologie der Medizinischen Universität Graz und wissenschaftlicher Leiter der kommenden Tagung.

"Die rasche Entwicklung der pharmazeutischen Grundlagenforschung sowie die fast stürmische Weiterentwicklung dermatologischer und kosmetischer Produkte macht eine spezielle Fortbildung notwendig", begründet Max Wellan, Präsident der Österreichischen Apothekerkammer die Wahl des diesjährigen Themas der Sommerakademie: "Dermopharmazie und Kosmetik". Die traditionelle Fortbildungsveranstaltung für Apotheker findet vom 21. bis 23. Juni im Congress Center in Pörtschach statt. Erwartet werden rund 400 Teilnehmer. (red, derStandard.at, 17.6.2013)

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