Zu wenige Bewerber: Keine Aufnahmeverfahren in Architektur

17. Juni 2013, 11:22
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Sowohl in Graz als auch in Innsbruck - TU Wien hatte Aufnahmeverfahren von Vornherein ausgeschlossen

Wien/Graz/Innsbruck - An der Technischen Universität (TU) Graz und der Universität Innsbruck wird es für das Studienjahr 2013/14 keine Aufnahmeprüfungen im Fach Architektur geben. Bis zum Ende der Registrierungsfrist am 14. Juni haben sich an der TU Graz 219 Personen für einen der 330 Plätze angemeldet, an der Uni Innsbruck 217 für 290 Plätze, hieß es auf APA-Anfrage. Die TU Wien hatte von vornherein auf ein Aufnahmeverfahren verzichtet.

Die Aufnahmeverfahren waren im Zuge eines Testlaufs zur Studienplatzfinanzierung in fünf Studienfeldern (Architektur, Biologie, Informatik, Pharmazie, Wirtschaftswissenschaften) eingeführt worden. Dafür wurde in jedem Studienfeld gesetzlich eine Platzzahl festgelegt, die dann wiederum durch Verträge zwischen Uni und Ministerium auf die einzelnen Unis und Fächer aufgeteilt wurde.

Auf Kunstunis nach wie vor Aufnahmeverfahren

Wer ein Studium in den betroffenen Fächern aufnehmen will, muss sich dafür einem Aufnahmeverfahren unterziehen. Bei mehr Anmeldungen als Plätzen gibt es eine Aufnahmeprüfung. Keine Änderung bewirkt die Studienplatzfinanzierung für das Architekturstudium an den Kunstunis, wo es schon bisher Aufnahmeverfahren gegeben hat.

Bereits abgelaufen ist die Anmeldefrist in den Wirtschaftswissenschaften, für die 9.500 Plätze gab es insgesamt rund 8.300 Bewerber. Eine Aufnahmeprüfung am 9. Juli wird es nach derzeitigem Stand aber lediglich an der Uni Klagenfurt für das Fach "Wirtschaft und Recht" geben, wo die Anmeldezahlen (131) knapp über der Platzzahl (120) liegen.

In der Pharmazie und Biologie läuft die Anmeldefrist noch bis jeweils 2. August. In der Informatik haben alle betroffenen Unis auf die Möglichkeit verzichtet, Aufnahmeverfahren durchzuführen. (APA, 17.6.2013)

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