Leitbörsen Fernost schließen überwiegend im Plus

17. Juni 2013, 12:19
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Tokio - Die Leitbörsen in Fernost haben am Montag überwiegend im Plus geschlossen. Der Nikkei-225 Index in Tokio zog um klare 346,60 Zähler oder 2,73 Prozent auf 13.033,12 Punkte an. Der Hang Seng Index in Hongkong stieg um 256,76 Zähler (plus 1,22 Prozent) auf 21.225,90 Einheiten. Der Shanghai Composite ermäßigte sich dagegen um moderate 5,83 Punkte oder 0,27 Prozent auf 2.156,21 Punkte.

Kursgewinne verbuchten auch die Märkte in Singapur und Sydney. Der FTSE Straits Times Index schloss bei 3.183,44 Zählern mit einem Plus von 22,01 Punkten oder 0,70 Prozent. Der All Ordinaries Index in Sydney legte 29,5 Zähler oder 0,62 Prozent auf 4.805,00 Einheiten zu.

Auch in der laufenden Woche bleibt die Geldpolitik der US-Notenbank das marktbeherrschende Thema. Die Anleger warten insbesondere auf die am Mittwochabend anstehende Pressekonferenz im Anschluss an die zweitägige Fed-Sitzung und auf mögliche Signale hinsichtlich des weiteren Kurses der Zentralbank, hieß es von Marktteilnehmern.

Im Zuge eines etwas gesunkenen Yen waren in Tokio unter anderem Exportwerte gesucht. So legten Toyota um 1,97 Prozent auf 5.700 Yen zu. Ans Ende des Nikkei-225 sackten indessen Immobilienentwickler ab. So gaben Mitsubishi Estate 2,36 Prozent auf 2.272,0 Yen ab und Sumitomo Realty & Development verloren 1,23 Prozent auf 3.620,0 Yen.

In Hongkong standen chinesische Solarwerte auf den Kauflisten der Anleger. GCL-Poly Energy Holdings gewannen 7,14 Prozent auf 2,10 Hongkong Dollar und China Singyes Solar Technologies Holdings stiegen um 8,59 Prozent auf 8,09 Hongkong Dollar. Auch Solargiga Energy Holdings kletterten um 12,20 Prozent auf 0,46 Hongkong Dollar. Die Solartitel profitierten von Aussagen der chinesischen Regierung, die der Branche erleichterte Finanzierungsmöglichkeiten versprochen hatte, hieß es aus dem Handel.

Aufschläge gab es zum Wochenstart auch in australischen Bankwerten zu beobachten. Macquarie zogen um 2,94 Prozent an, Australia & New Zealand Bank erhöhten sich um klare 2,26 Prozent und Commonwealth Bank of Australia verteuerten sich um 2,04 Prozent. Minenwerte wie Newcrest Mining (minus 1,90 Prozent) und Rio Tinto (minus 0,61 Prozent) handelten sich dagegen Kursverluste ein. (APA, 17.6.2013)

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