Deutsche Telekom soll eigene Internet-Inhalte nicht bevorzugt übertragen

17. Juni 2013, 08:13
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Wirtschaftsminister Rösler plant Verordnung für Netzneutralität

Die deutsche Regierung will die Deutsche Telekom zwingen, eigene und fremde Inhalte bei der Übertragung im Internet gleich zu behandeln. Wirtschaftsminister Philipp Rösler plane eine Verordnung, mit der diese Netz-Neutralität sichergestellt werde, teilte sein Ministerium am Sonntag mit. Netzbetreiber dürften danach weder eigene Inhalte noch die von anderen Anbietern - letztere etwa gegen Bezahlung - bevorzugt übermitteln. Bei Verstößen schreite die Bundesnetzagentur ein. Das Ministerium bestätigte damit einen Vorabbericht des "Spiegel".

Deutsche Telekom kennt Entwurf noch nicht

Dem Magazin zufolge würde die Verordnung, mit der sich das Bundeskabinett noch in dieser Legislaturperiode befassen soll, unter anderem die Telekom treffen: Der DAX-Konzern habe geplant, eigene Angebote wie den Videodienst Entertain von seiner umstrittenen Geschwindigkeitsdrosselung bei Internet-Flatrates auszunehmen. Die Telekom wollte sich dazu nicht konkret äußern. "Wir kennen den Entwurf nicht, verfolgen das Ganze aber mit großem Interesse", sagte ein Sprecher dem "Spiegel".

Drosselung weniger drastisch

Für ihr Vorhaben, bei Überschreitung bestimmter Datenmengen die Internet-Übertragungsgeschwindigkeit des betreffenden Nutzers zu drosseln, war die Telekom heftig kritisiert worden. Nun ruderte der Konzern zurück, die Drosselung soll weniger drastisch ausfallen als zunächst geplant. (APA, 17.6.2013)

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    In Deutschland soll Wirtschaftsminister Phillip Rösler eine Verordnung für Netzneutralität planen

     

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