EM-Teilnahme für wiedergewählten Windtner Pflicht

16. Juni 2013, 18:10
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Leo Windtner wurde bei der ÖFB-Hauptversammlung für weitere vier Jahre in seinem Amt bestätigt

Pamhagen - Leo Windtner bleibt an der Spitze des Österreichischen Fußball-Bundes (ÖFB). Auf der ÖFB-Hauptversammlung in Pamhagen wurde der 63-jährige Oberösterreicher am Sonntag einstimmig für weitere vier Jahre als Präsident bestätigt. Gegenkandidaten gab es keinen. Naturgemäß wünscht sich Windtner, dass sich Nationalteams regelmäßig für Endrunden qualifizieren: "Nicht-dabei-Sein soll die Ausnahme werden." Zu den wesentlichsten Herausforderungen der bevorstehenden Periode zähle die EM 2016 in Frankreich mit erstmals 24 teilnehmenden Verbänden. "Wenn sich von 53 Uefa-Mitgliedern 24 qualifizieren und wir nicht dabei sein sollten, dann wäre das ein herber Rückschlag."

Auf nationaler Ebene gelte es, den Weg als Ausbildungsland weiterzugehen. Zudem will Windtner mit einem Entwicklungsplan die gesellschaftspolitische Bedeutung des Fußballs steigern. ÖFB- Generaldirektor Alfred Ludwig verwies auf die Steigerung des Werbewertes des Nationalteams von 45 Millionen Euro (2010) auf 61 Millionen Euro (2012) und auf die TV-Präsenz mit durchschnittlich 725.000 Sehern im ORF pro Länderspiel.

Auf der Präsidiumssitzung wurde auch beschlossen, dass das Cupfinale in den kommenden fünf Jahren in der Wörthersee-Arena von Klagenfurt ausgetragen wird. Voraussetzung dafür ist die Fertigstellung des EM- Stadions bis Ende November 2013. Eine Ausnahme gibt es, sollten Rapid und die Wiener Austria finalisieren. In diesem Fall würde das Endspiel im Ernst-Happel-Stadion in Wien ausgetragen werden. (APA/red, DER STANDARD, 17.06.2013)

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    ÖFB-Präsident Leo Windtner wünscht sich, dass das Nichtqualifizieren für eine EM oder WM die Ausnahme wird.

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