Amt verloren, dafür Geldregen

14. Juni 2013, 19:15
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Ex-Magistratsdirektorin als umstrittener Versorgungsfall

Klagenfurt - Nach seiner Rehabilitierung kann der Klagenfurter Magistratsdirektor Peter Jost seinen Job ab 1. Oktober 2013 wieder antreten. Die Frage ist, was mit seiner interimistischen Nachfolgerin Claudia Koroschetz jetzt passiert. Ihr Vertrag endet mit Ende September. Im Magistrat herrscht Aufregung, denn die Dreißigjährige könnte mit einem finanziellen Trostpflaster ausgestattet werden.

So könnte sie von der Dienstklasse VI in die Dienstklasse IX katapultiert und bei den Klagenfurter Stadtwerken zwischengeparkt werden, bis Jost in Pension geht. Das würde allerdings über ein Jahrzehnt dauern. Hinter dem Plan wird FPK-Bürgermeister Christian Scheider vermutet. SP-Vizebürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz und VP-Stadtrat Peter Steinkellner winken ab. Erst müsse Scheider einen konkreten Vorschlag auf den Tisch legen. Der Gehaltszuwachs würde bei 2500 Euro liegen. (stein)

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