ORF-Gebührenrefundierung: VP-Kopf fordert Reformen statt Kürzungen

14. Juni 2013, 16:18
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ORF solle nicht "Filmwirtschaft in Geiselhaft" nehmen - Verlängerung der Gebührenrefundierung keine Option

Wien - Während die heimische Filmwirtschaft angesichts drohender Sparmaßnahmen im Falle des Ausbleibens der ORF-Gebührenrefundierung die Politik zum Dialog auffordert, lobt ÖVP-Mediensprecher Karlheinz Kopf zumindest die Leistungen der Branche und spielt den Ball weiter zum öffentlichen-rechtlichen Sender. "Statt nun unter anderem die heimische Filmwirtschaft in Geiselhaft zu nehmen, soll ORF-General Alexander Wrabetz besser seine Hausaufgaben bei der Modernisierung und Verschlankung der Strukturen beim ORF erledigen", wird Kopf in einer Aussendung zitiert.

Gleichzeitig unterstrich Kopf die Regierungsposition, dass eine Verlängerung der Gebührenrefundierung keine Option sei. Diese sei nur als beschränkte Überbrückungsfinanzierung zur Modernisierung der Organisation und Kostenstruktur für eine Dauer von vier Jahren eingeführt worden. (APA, 14.6.2013)

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