"Hobbit-Verschwörung" gegen Kim Dotcom

14. Juni 2013, 14:14
99 Postings

Bei der Razzia Anfang 2012 soll es sich um einen Deal zwischen Neuseeland und Warner Brothers gehandelt haben

In einem Fernsehinterview mit einem australischen Fernsehsender hat Kim Dotcom behauptet, dass die Razzia in seinem Haus Anfang 2012 eine geplante Aktion gewesen sei, um "The Hobbit" drehen zu können. Der Film wurde von Warner Brothers unter Regie von Peter Jackson in Neuseeland gedreht, der zweite Teil wird am 13. Dezember in die heimischen Kinos kommen.

Beweise sollen folgen

Dabei habe der neuseeländische Premier Dotcom "auf dem Silbertablett" ausgeliefert, um mit Warner Brothers einen Deal auszuhandeln, damit die Produktionsfirma den Film in Neuseeland drehen kann. Warner Brothers soll vom Premier persönlich verlangt haben, Dotcom und seine Website loszuwerden, weil ihnen die Anwesenheit des Megaupload-Gründers Sorgen bereitet habe. Hintergrunddürften Vorwürfe der Copyrightverletzung im großen Stil gewesen sein, die von der Film- und Musikindustrie aus den USA kamen. Dafür soll es laut Slashdot Beweise geben, die Dotcom vor Gericht liefern will.

Finanzielles "Ausbluten"

Dotcom veröffentlichte am Donnerstag ein Video, das zeigen sollte, wie die neuseeländischen Anti-Terror-Einheiten in sein Haus eindrangen und dabei zahlreiche Mitarbeiter festnahmen. Die Verhandlung um den Auslieferungsantrag der USA soll laut Dotcom außerdem zum wiederholten Mal verschoben worden sein, um ihn finanziell ausbluten zu lassen. (red, derStandard.at, 14.6.2013)

  • Bild nicht mehr verfügbar

    Kim Dotcom will vor Gericht Beweise für die "Hobbit-Verschwörung" liefern.

Share if you care.