Fähre vor Philippinen gesunken: Zwei Tote, 14 Vermisste

14. Juni 2013, 13:55
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Ursache noch unklar

Manila - Vor den Philippinen ist am Freitag eine Fähre mit mehr als 50 Menschen an Bord gesunken. Zwei ertranken, 14 wurden am Freitag noch vermisst. 41 Menschen wurden gerettet, wie die Küstenwache berichtete.

Womöglich technische Probleme

Die Ursache war vorerst unklar. Zunächst hieß es, die "MV Lady of the Carmel" sei bei schwerem Seegang verunglückt. Später sagte ein Sprecher der Küstenwache aber, die Fähre habe womöglich technische Probleme gehabt. Ein Sprecher des Katastrophenschutzes meinte, ein Bus sei möglicherweise auf der Fähre nicht gesichert gewesen und könnte verrutscht sein.

Auf den Philippinen verkehren Tausende Fähren zwischen den mehr als 7.000 Inseln. Immer wieder kommt es zu Unfällen. Die schlimmste Schiffskatastrophe in Friedenszeiten ereignete sich in den philippinischen Gewässern 1987, als eine Fähre mit einem Tanker kollidierte. Mehr als 4.000 Menschen kamen damals ums Leben. (APA, 14.6.2013)

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