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25. August 2003, 15:28
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Die heurigen Ö1-Weine sind ein Riesling und ein St. Laurent

Die Legende berichtet, dass man einmal bei einem Bier gesessen sei und sich nicht mehr gegen den Gedanken gewehrt habe, dass anspruchsvoller Genuss fürs Ohr und anspruchsvoller Genuss für die Zunge eigentlich eh gut zusammenpassen. Und so kam es im Jahr 2000 dann zur ersten Kür der so genannten Ö1-Weine, und das war ein ziemlicher Erfolg, und deswegen machte man es die nächsten drei Jahre auch wieder.

In die engere Auswahl kommen bei diesem Bewerb entweder Weingüter, die von den beiden mit kulinarischen Angelegenheiten befassten Redaktionen "Moment - Leben heute" sowie "Leporello" ausgewählt werden, oder die sich beim Bewerb "Salon, österreichischer Wein" der Weinmarketing bewährten. Bedingung ist, dass die eingereichten Weine österreichische Qualitätsweine sind, trocken, mindestens noch 1000-fach vorrätig und eine gewisse Typizität an den Tag legen. Für Weißweine gilt darüber hinaus die preisliche Obergrenze von 7 €, der rote darf 10 € kosten. Obwohl 15 der 18 eingereichten Weißweine Grüne Veltliner waren, gewann dennoch ein Riesling, und zwar der "Kremsleithen" 2002 vom Weingut Siller aus Priel bei Senftenberg, bei den Roten konnte den Titel der massive St. Laurent "Reserve" 2001 vom Rebhof Schneider aus Tattendorf für sich entscheiden. (Der Standard/rondo/floh/25/07/2003)

Hubert Siller
Priel 23
3541 Senftenberg
Tel.: 02719/2505

Weingut Schneider
Badnerstr. 3
2523 Tattendorf
Tel.: 02253/81020
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