Athen will Zahl der Bordelle reduzieren

12. August 2003, 13:03
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Bürgermeisterin Bakogianni trifft Olympiavorbereitungen

Athen - In der Olympia-Stadt Athen soll die Zahl der Bordelle von 600 auf 230 reduziert werden. Bei den Olympischen Sommerspielen im August 2004 soll in Zusammenhang mit den Prostituierten Ordnung herrschen. Die "Lusthäuser" sollen weit entfernt von Schulen, Parkanlagen und anderen öffentlichen Gebäuden und Einrichtungen stehen. Dies gab am Donnerstag das Pressebüro der griechischen Olympia-Stadt bekannt.

Bürgermeisterin Dora Bakogianni hat bereits die Schließung von 15 Bordellen angeordnet. "In Athen wird es künftig nur noch legale Einrichtungen dieser Art geben", hieß es in der Erklärung weiter. Vorwürfe, wonach es in Athen außer den bereits existierenden bald 30 neue Bordelle geben und damit Frauen noch mehr degradiert werden, wies die Stadt Athen zurück.

"Unsere Absichten sind missverstanden worden", so die Erklärung der Olympia-Stadt. Am Mittwoch hatten die Gleichberechtigungsminister Schwedens, Norwegens und der baltischen Staaten der Stadt Athen vorgeworfen, durch die Öffnung weiterer Bordelle die Prostitution zu fördern und damit auch den olympischen Geist zu verletzen. (APA)

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