master-talk-Chef Tengg verlässt Unternehmen nach Adonis-Scheitern

1. August 2003, 10:42
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Finanzchef Andreas Palffy wird Nachfolger - Fast alle verbliebenen 70 Mitarbeiter werden gekündigt

Nachdem das Bündelfunkprojekt "Adonis" für die heimischen Blaulichtorganisationen vorerst gescheitert ist, legt der Chef des Adonis-Betreibers master-talk, Hansjörg Tengg, mit Ende Juli 2003 sein Geschäftsführermandat nieder. Wie das Unternehmen heute, Donnerstag, in einer Aussendung mitteilte, geschieht dieser Schritt auf Wunsch des Ex-max.mobil-Chefs Tengg, dem der Ruf eines "Sanierers" nacheilt.

Palffy wird Nachfolger

Sein Nachfolger wird der bisherige Prokurist und Leiter der Finanzabteilung, Andreas Palffy. Technikchef Gottfried Sommerauer "wurde mit sofortiger Wirkung abberufen", so das Unternehmen. Die Rücklegung der Geschäftsführerfunktion von Dietmar Appeltauer mit Ende Juni "wurde zustimmend zur Kenntnis genommen". Der Leiterin der Personal- und Rechtabteilung Elisabeth Profanter sei die Prokura erteilt worden.

Kündigungen folgen

master-talk werde alle verbliebenen Mitarbeiter - rund 70 Personen - "bis auf wenige Mitarbeiter kündigen". "Die Aufgabe der Restmannschaft wird die Vorbereitung der Klagsführung, die Verwertung vorhandener Assets sowie die Abwicklung offener Verbindlichkeiten sein", so master-talk. Das private TETRA-Netz in Wien und Umgebung soll bis Jahresende weiter laufen, eine Entscheidung, wie es weitergeht, werde bis dahin gefallen sein.(APA)

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