Marge der Wiener Börse ist eingebrochen

13. Juni 2013, 16:00
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Der Umsatz inländischer Aktien fiel 2012 um 40 Prozent geringer aus als 2011

Wien- Die Wiener Börse AG hat im Geschäftsjahr 2012 einen deutlichen Gewinneinbruch erlitten. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) ging um ein Drittel auf 16,39 Mio. Euro zurück, wie die Börse am Donnerstag bekannt gab. Der Rückgang sei vor allem auf geringere Handelsumsätze zurückzuführen, heißt es zur Erklärung: 2012 sank der Geldumsatz inländischer Aktien im Vergleich zum Vorjahr um 40 Prozent.

Seit Juli 2012 würden die Aktienumsätze jedoch wieder steigen und im Mai 2013 habe der Monatsumsatz inländischer Aktien 3,19 Mrd. Euro betragen, heißt es in der Mitteilung.

Veränderungen stehen bevor

Bei der CEESEG Aktiengesellschaft (CEE Stock Exchange Group) - das ist die Konzernmuttergesellschaft, unter deren Mantel die Börsen Budapest, Ljubljana, Prag und Wien zusammengefasst sind - stieg das EGT gegenüber dem Geschäftsjahr 2011 um 9 Prozent auf 16,84 Mio. Euro. Die CEESEG-Vorstände Michael Buhl und Petr Koblic gehen davon aus, dass sich auch das laufende Geschäftsjahr für die Gruppe positiv entwickeln wird.

In den Hauptversammlungen der Wiener Börse AG und der CEESEG AG wurden heute größere Veränderungen in den Aufsichtsräten beschlossen.

Personalrochaden

Willibald Cernko (UniCredit Bank Austria), Martin Simhandl (VIG), Hannes Bogner (UNIQA), Byron Haynes (BAWAG P.S.K.) und Josef Weißl (Oberbank) ziehen neu in das Kontrollgremium ein, den Vorsitz übernimmt Cernko.

Die neuen Mitglieder folgen Friedrich Kadrnoska, Hans-Peter Hagen (VIG), Andreas Brandstetter (UNIQA), Christoph Raninger (BAWAG P.S.K) und Franz Gasselsberger (Oberbank) nach, die aus dem Aufsichtsrat ausgeschieden sind. (APA, 13.6.2013)

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