Rettungsaktion für russische Polarforscher geglückt

13. Juni 2013, 13:44
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Forschungsstation in der Arktis befand sich auf einer instabil gewordenen Eisscholle

Moskau - Vor der Küste Kanadas hat die Crew eines russischen Eisbrechers alle 16 Forscher einer Polarstation rechtzeitig von einer brechenden Eisscholle gerettet. Der Besatzung des atomgetriebenen Schiffs "Jamal" sei es bei dem Notfall-Einsatz gelungen, in vier Tagen das gesamte Camp samt Kisten und Baracken zu evakuieren, sagte Jekaterina Ananjewa von der Gesellschaft Rosatomflot. Das Schiff hat bereits wieder abgelegt.

Der Eisbrecher war nach rund einwöchiger Fahrt vom Heimathafen Murmansk am vergangenen Wochenende bei der Station in der Beaufortsee eingetroffen, nachdem die Wissenschafter um Hilfe gebeten hatten. Die Eisscholle, auf der sich ihr Camp befand, begann auseinanderzubrechen.

Acht Monate lang hatte der Forschungseinsatz gedauert. "Als letzte Handlung wurde die russische Flagge eingeholt", sagte Ananjewa. "Damit hat die Forschungsstation SP-40 offiziell aufgehört zu existieren." (APA/red, derStandard.at, 13. 6. 2013)

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