Bisphenol A gerät über den Mund ins Blut

13. Juni 2013, 12:49
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Der in zahlreichen Plastikprodukten enthaltene Stoff wird über die Mundschleimhäute hundertfach stärker aufgenommen als über den Verdauungstrakt

Die in zahlreichen Plastikprodukten enthaltene giftige Chemikalie Bisphenol A kann einer neuen Studie zufolge direkt vom Mund ins Blut gelangen. Bei Versuchen an Hunden erreichte die Konzentration von Bisphenol A im Blut einen fast um das hundertfache erhöhten Wert, wenn der Stoff über die Mundschleimhäute und nicht über den Verdauungstrakt absorbiert wurde, wie französische Forscher in einem am Mittwoch in der Fachzeitschrift "Environmental Health Perspectives" veröffentlichter Studie berichteten.

Bisphenol A gilt als hormonverändernd, nervenschädigend und krebserregend und kommt in der Innenbeschichtung von Konservendosen und in Plastikflaschen und -verpackungen aus Polycarbonat vor, aber auch auf Kassenbons und Fahrkarten. Studien zufolge können schon kleinste Mengen des Stoffes auch über einfachen Hautkontakt in den Organismus gelangen und Schäden anrichten. In Babyfläschchen ist der Stoff bereits EU-weit verboten. In Frankreich ist die Chemikalie ab Anfang 2015 in allen Lebensmittelverpackungen verboten, in jenen für Kleinkinder unter drei Jahren bereits seit Anfang 2013. (APA/red, derStandard.at, 13.6.2013)

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    Bisphenol A ist in vielen Plastikprodukten, aber auch in der Beschichtung von Kassenbons enthalten.

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