Chinesisches Raumschiff hat am "Himmlischen Palast" angedockt

13. Juni 2013, 11:54
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Raumlabor "Tiangong 1" wird in zwei Jahren abgelöst - noch später soll eine richtige Raumstation folgen

Peking - Raumfahrt mit erlauchter Namengebung: Zwei Tage nach dem Start hat das chinesische "Götterschiff" ("Shenzhou 10") erfolgreich am "Himmlischen Palast" (also dem Raummodul "Tiangong 1") angedockt. Die drei Taikonauten an Bord sollen schätzungsweise zwölf Tage in der experimentellen Mini-Raumstation verbringen. 

Der fünfte bemannte Raumflug Chinas wird mit 15 Tagen der bislang längste sein. Zur Besatzung gehören Nie Haisheng, Zhang Xiaoguang und mit Wang Yaping die zweite Chinesin im All. Es ist der letzte Flug zu dem Raummodul, das noch drei Monate in Betrieb bleiben soll und in rund zwei Jahren von "Tiangong 2" abgelöst wird.

Und auch das ist nur eine Vorstufe für ein ehrgeizigeres Projekt: Die bei den jetzigen Missionen durchgeführten Tests und Manöver dienen unter anderem der Vorbereitung für den Bau einer richtigen Raumstation, die bis etwa 2020 fertiggestellt werden soll. (APA/red, derStandard.at, 13. 6. 2013)

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    Fundstück in der Inneren Mongolei: Während im Orbit die aktuelle Weltraummission läuft, wird hier eine abgestoßene Triebwerksstufe der "Shenzhou" bewacht, bis sie aufgesammelt wird.

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