CyanogenMod bekommt "Inkognito-Modus"

12. Juni 2013, 13:02
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Ermöglicht separate Zugriffseinstellungen für einzelne Apps

Mit einem "Inknognito-Modus" wollen die Programmierer der beliebten Android-Alternativfirmware CyanogenMod für mehr Privatsphärenschutz sorgen.

Für CM 10.1

Laut Entwicklungsleiter Steve Kondik werkt man aktuell an der Implementierung des Features für die aktuelle CM-Version 10.1, die auf Android 4.2 basiert. Er gab die Neuerung auf Google+ bekannt.

Diverse Apps können den Standort des Nutzers verwenden, oder auf Nachrichten, Kontakte, Anruflisten oder Kalender zugreifen. Nicht immer ist das gewollt. Bei der Installation wird aber üblicherweise das komplette Rechtepaket abgesegnet und nicht jedes Programm bietet eine separate Deaktivierung dieses Zugriffsverhaltens an.

Zwar gibt es die Möglichkeit, über eigene Apps Programmen gewisse Rechte zu entziehen, dies hat aber nicht selten zur Folge, dass die betroffenen Apps infolge den Dienst verweigern.

Leere Listen statt Informationen

Daher geht die CyanogenMod-Crew mit dem "Inkognito-Modus" einen anderen Weg. Statt der Entfernung von Rechten werden einfach keine auswertbaren Informationen an die jeweiligen Programme übermittelt. Eine App, die etwa Kontakte abfragt, erhält lediglich leere Listen, bei Standortzugriff wird vorgegaukelt, dass das GPS-Modul abgeschaltet ist. Aktiviert wird der Modus über den App-Info-Bildschirm in den Systemeinstellungen. (red, derStandard.at, 12.06.2013)

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    Der "Inkognito-Modus" wird über das App-Menü einstellbar sein.

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