Airlines verdienen gut an Servicegebühren

Ansichtssache16. Juni 2013, 18:51
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Unter den zehn Fluglinien mit dem meisten Umsatz aus Servicegebühren sind inzwischen auch große Gesellschaften - Wir zeigen, wer am meisten kassiert

Die Zeiten, als Airlines aus Tickets den meisten Umsatz erwirtschafteten, sind vorbei. Steigende Spritpreise und ein zunehmend harter Konkurrenzkampf am Himmel zwingen die Fluggesellschaften dazu, neue Ideen zu entwickeln, um weiterhin zu überleben. "Servicegebühren" heißt das neue Zauberwort der Verkehrsluftfahrt, begonnen haben damit die Low-Cost-Carrier, die mit fantasievollen Aufschlägen den Passagieren schon vor Jahren Mehrkosten aufbrummten und dabei billigste Flugtickets verkaufen konnten.

Mittlerweise haben die großen Fluggesellschaften nachgezogen und verrechnen ebenfalls Gebühren für Gepäck, Sitzplatzreservierung, besondere Plätze und vieles mehr. Beinahe um 20 Prozent ist jener Anteil in einem Jahr gestiegen, den Zusatzgebühren an den Gesamteinnahmen der Airlines ausmachen.

Das amerikanische Marktforschungsinstitut IdeaWorksCompany hat ermittelt, welchen Anteil Zusatzgebühren am Umsatz von Airlines im Jahr 2012 hatten. An der Spitze steht United mit umgerechnet knapp 4,14 Milliarden Euro Einnahmen aus Zusatzgebühren. Die höchsten Einnahmen durch Zusatzkosten pro Passagier erzielte im vergangenen Jahr Qantas mit 43,30 Euro. Neu dabei ist heuer erstmals Air France-KLM.

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United hat im Jahr 2012 durch Zusatzgebühren rund 4,14 Milliarden Euro umgesetzt, im Jahr davor waren es 4,16 Milliarden. Das ist mit Abstand der größte Betrag, der durch Servicegebühren bei Airlines erwirtschaftet wurde.

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