Weiterbildung: Mehr Angebot als Interesse

    11. Juni 2013, 14:07
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    Österreichs Unternehmen befinden sich in der EU an der Spitze bei den Möglichkeiten - Polen ist Schlusslicht

    Brüssel - Österreichs Unternehmen sind bei den Weiterbildungsmöglichkeiten für ihre Mitarbeiter an der Spitze der 27 EU-Staaten. Nach einer Studie von Eurostat haben dies 87 Prozent der heimischen Unternehmen angeboten, damit belegt Österreich gemeinsam mit Schweden Platz eins. Im EU-Durchschnitt waren es 66 Prozent der Unternehmen. Schlusslicht ist Polen mit nur 23 Prozent. Die Daten über die betriebliche Weiterbildung stammen aus 2010.

    72 Prozent der österreichischen Firmen setzen in der Weiterbildung auf Kursangebote. Bei 77 Prozent gab es andere Formen der Weiterbildung wie die Teilnahme an Tagungen, Konferenzen, Workshops oder Fachvorträgen.

    Weiterbildungsmöglichkeiten

    Hinter Österreich und Schweden folgen im Ranking Großbritannien (80 Prozent), Niederlande (79 Prozent), Belgien (78 Prozent), Frankreich (76 Prozent), Spanien (75 Prozent), Finnland (74 Prozent), Deutschland (73 Prozent), Tschechien und Zypern (je 72 Prozent), Luxemburg (71 Prozent), Slowakei (69 Prozent), Slowenien und Estland (je 68 Prozent), Portugal (65 Prozent), Italien (56 Prozent), Malta (54 Prozent), Litauen (52 Prozent), Ungarn (49 Prozent), Lettland (40 Prozent), Bulgarien (31 Prozent), Rumänien (24 Prozent) und Polen (23 Prozent). Keine Daten lagen aus Dänemark, Irland und Griechenland vor.

    Allerdings haben Österreichs Arbeitnehmer nur zu 37 Prozent das Angebot an Weiterbildung ihrer Unternehmen angenommen. Damit liegen sie weit unter dem EU-Durchschnitt von 48 Prozent. An der Spitze liegt hier Tschechien mit 72 Prozent, Schlusslicht ist Ungarn mit 27 Prozent. (APA/red, derStandard.at, 11.6.2013)

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