Milizverbände warnen Klug vor "falschen Personalentscheidungen"

10. Juni 2013, 12:35
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Verteidigungsminister Klug unter Beschuss der Milizverbände - diese vermissen Klärung "wesentlicher Zukunftsfragen"

Die Bundesvereinigung der Milizverbände ist trotz Reformbemühungen nicht zufrieden mit der Entwicklung des Bundesheeres. In einem offenen Brief an Verteidigungsminister Gerald Klug (SPÖ) vermisst Präsident Michael Schaffer die Klärung "wesentlicher Zukunftsfragen". Die "Heeresbürokratie" fahre "faktisch den Berufsheerkurs weiter", und Verbesserungen im Bereich des Grundwehrdiensts - wie sie die Regierung plant - seien mitnichten weitgreifende Reformen, argumentiert er in dem der APA vorliegenden Schreiben, das auch an die Wehrsprecher der Parlamentsfraktionen ging.

Die Milizverbände sind auch besorgt, dass der ihrer Ansicht nach unbefriedigende Status quo durch die anstehenden Personalentscheidungen - zahlreiche Spitzenfunktionen im Heer werden demnächst neu besetzt - einzementiert werden könnte. Es wäre "unvertretbar", wenn hier Personen zum Zug kämen, die in der Vergangenheit gegen die Wehrpflicht eingetreten waren, warnte Schaffer vor "falschen Personalentscheidungen". (APA, 10.6.2013)

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