Drei Tote nach Guerilla-Angriffen in Kolumbien

10. Juni 2013, 09:49
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Zwei Frauen und ein Kleinkind getötet

Bogota - Bei Angriffen von Guerillagruppen in Kolumbien sind zwei Frauen und ein kleines Kind gestorben. In Sipi in der nordwestkolumbianischen Provinz Choco ließen Mitglieder der Nationalen Befreiungsarmee (ELN) selbst gebaute Sprengsätze hochgehen, die mehrere bewohnte Häuser beschädigten. Dabei wurden ein eineinhalbjähriges Kind getötet sowie dessen Mutter und zwei Geschwister verletzt, wie Militärsprecher am Montag mitteilten.

Bei einer ähnlichen Attacke der Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (FARC) starben zwei Frauen in der Gemeinde Argelia im südwestlichen Cauca. Die Guerillatruppen hatten nach Angaben von Behörden eine Polizeizentrale angegriffen, dabei aber mit ihren Sprengsätzen vor allem Zivilisten getroffen. Auf Kuba verhandelt die FARC weiter über ein Friedensabkommen mit der kolumbianischen Regierung. Auch die ELN hatte sich in den vergangenen Monaten mehrfach zu Friedensgesprächen bereit erklärt. (APA, 10.6.2013)

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