Google: Vom Uni-Projekt zum Milliardenunternehmen

8. Juli 2013, 17:36
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Wie die Gründer das Unternehmen etablieren konnten und wie Google zum Technologie-Giganten mutierte

In den fünfzehn Jahren seines Bestehens hat sich das Uni-Projekt zweier Studenten zum milliardenschweren Internetriesen entwickelt, der nicht nur bei der Web-Suche und Internet-Werbung marktführend ist, sondern auch mit Android, Youtube und Google Chrome zum tonangebenden Anbieter in der jeweiligen Sparte avancierte. Wir werfen einen Blick in die Vergangenheit und in die Zukunft.

Zur interaktiven Timeline

Als sich die beiden Studenten Larry Page und Sergey Brin 1995 an der Stanford University im sonnigen Kalifornien kennen lernten, erträumte sich wohl keiner der beiden, dass eine von Ihnen konzipierte Website in wenigen Jahren die Welt verändern würde. Und das aus gutem Grund, denn mit der im Zuge ihres Studiums entwickelten Vorgängerversion von Google, genannt „BackRub",   stießen sie Mitte der 90er Jahre allerorts auf taube Ohren. Niemand interessierte sich für neue Suchmaschinen, zumal sie im Internet eher ein Nischendasein fristeten und der Markt mit dem damals bereits an der Börse notierten Yahoo! und der dominierenden Suchmaschine Altavista ohnehin als gesättigt galt.

Vom Uni-Projekt ...

1997, "BackRub" lief bereits seit über einem Jahr auf den Servern der Stanford University, beschließen Page und Brin einen neuen Namen für ihr Projekt zu suchen. In Anlehnung an den mathematischen Fachbegriff „Googol" fällt die Wahl schließlich auf Google, das in den ersten Jahren "Google!" geschrieben wurde. Andy Bechtolsheim, Mitbegründer des Hard- und Softwareherstellers Sun Microsystems, bekundete im August 1998 Interesse an der Suchmaschine. Er ließ sich eine frühe Google-Version von den beiden damals 25 jährigen Entwicklern vorführen und stellte ihnen nach einer zehnminütigen Präsentation einen Scheck über 100.000 US-Dollar aus. Bechtolsheim gab als Empfänger die Firma Google Inc. an, ein Unternehmen, das zu diesem Zeitpunkt noch nicht existierte. Um den Scheck einlösen zu können, gründeten Page und Brin in weiterer Folge eine entsprechende Firma und legten somit den Grundstein zum heutigen Internetriesen. Mit der finanziellen Unterstützung des Investors Andy Bechtolsheim sowie den Familien und Freunden der beiden Jungunternehmer wurde Google Inc. in der Garage einer Freundin gegründet. Danach ging alles Schlag auf Schlag: Die Betaversion von Google wurde gestartet und im September 1998 der erste Mitarbeiter eingestellt. Bereits nach kurzer Zeit machte die Suchmaschine von sich reden. Drei Monate später schrieb die US-Zeitschrift "PC Magazine", dass Google.com eine "unglaubliche Begabung" habe, "extrem relevante Suchtreffer" zu liefern. Google.com wurde daraufhin als die beste Suchmaschine in die "Top 100 Websites" des Jahres 1998 aufgenommen. Schon bald nutzten mehr als 500.000 Benutzer täglich die Suchmaschine Google.

... zum Milliardenunternehmen ...

Zunächst waren sich die Betreiber nicht ganz sicher, wodurch Geld in die Kassen des Unternehmens gespült werden sollte. Klassische Werbung erschien den kreativen Köpfen von Google als zu altmodisch.  Daher wurde im Jahr 2000 damit begonnen, Werbung nach Stichwörtern zu verkaufen, die Nutzer bei ihrer Suche eingaben. Bei diesem „AdWords" genannten Konzept können sich Unternehmen Textwerbung kaufen, die bei einem passenden Suchbegriff angezeigt wird. Diese Werbung wird aber immer als solche gekennzeichnet. Das weitverbreitete Gerücht, wonach Google auch die Platzierungen der normalen Suchergebnisse nach dieser Methode reihen würde, hat sich als nicht richtig erwiesen. Dank seiner Schnelligkeit und Treffsicherheit und wohl auch aufgrund des genialen Werbekonzepts "AdWords" wurde Google Mitte des Jahres 2000 Suchmaschinen-Marktführer, was auch dafür sorgte, dass immer sattere Gewinne eingefahren werden konnten. Nach einer Kooperation mit AOL und Netscape schnellten die Zugriffe 2002 um ein Sechsfaches in die Höhe. Anfang 2003 wurde das Blogging-Portal Blogger.com übernommen, das über mehrere hunderttausend Benutzer verfügte. Nach Deja.com war dies bereits die zweite von vielen Übernahmen, die noch folgen sollten. Anfang des Jahres 2004 wurde der kostenlose E-Mail-Service Gmail gestartet und der Gang an die amerikanische Börse vollzogen. Im folgenden Jahr wurde der Firmenwert auf 55 Millionen Dollar geschätzt, der Aktienwert übertraf den von Konzernen wie IBM oder Coca-Cola.

... und Global Player

2008, also rund 10 Jahre nach seiner Gründung in einer kalifornischen Garage, ist Google mit einem Wert von rund 86 Milliarden US-Dollar die teuerste Marke der Welt. Zum Vergleich: Der Markenwert von Microsoft betrug zu dieser Zeit etwa 71, der von Apple 55 Milliarden US-Dollar. Google verfügte 2008 über mehr als einhundert internationale Domains und beschäftigte rund 20.000 Mitarbeiter. Rund 90 Prozent aller deutschen Suchabfragen wurden 2008 über Google abgewickelt. Dem Dasein als Suchmaschinen-Anbieter war das Unternehmen längst entwachsen und die künftige Stoßrichtung war klar erkennbar: Google will sich als Anbieter von verlässlichen und vor allem kostenlosen Online-Diensten positionieren. Web-Dienste wie GMail, Google Docs oder Google Maps wurden im Laufe der Jahre immer beliebter und mit Android und Youtube beherrscht Google heute sowohl den Markt mobiler Betriebssysteme als auch den von Online-Videos.

Erfolgreiche Akquisitionen

Im Zuge eines konsequenten Expansionskurses wurden immer mehr Webseiten und Unternehmen aufgekauft, zudem investiert Google – ebenso wie es einst Investoren wie Andy Bechtolsheim taten – in junge, vielversprechende Start-up-Unternehmen und kreative Köpfe. Dabei bewies Google bislang ein sehr glückliches Händchen, denn die meisten der erfolgreichsten Google-Dienste gingen aus mal mehr, mal weniger kostspieligen Übernahmen hervor. Dazu zählen unter anderem Youtube, Google Earth bzw. Maps und natürlich auch Android.

Gleichzeitig gab es genug Dienste, die aus Ermangelung an Erfolg oder einfach nur aufgrund geänderter Prioritäten eingestampft wurden. Jüngst ereilte den Google Reader dieses Schicksal, der zwar von vielen Usern geliebt wurde, jedoch mit Googles News-Reader "Google Currents" in gewissem Maße konkurrierte. Die Liste an Projekten, die mit viel Ergeiz verfolgt, schlussendlich aber aufgegeben wurden, ist lang. Mit „Google Wave" sollte kollaboratives Arbeiten revolutioniert werden. Der Mix aus Forum, E-Mail, Social-Messaging und Online-Editor war für die meisten User zu komplex und zu schwer zu verstehen, weshalb die Entwicklung nach einem anfänglichen Hype im August 2010, also rund anderthalb Jahre nach der ersten Präsentation, eingestellt wurde. Ein ähnliches Schicksal ereilte die beiden Social Network-artigen Dienste "Google Buzz" und "Orkut", wobei das entsprechende Know-How sicherlich positiv zur Entwicklung von Google+ beitrug.

Kauf von Android als Glücksgriff

Als rückblickend lukrativste Übernahme kann neben Youtube sicherlich Android gesehen werden. Im Gegensatz zur allseits beliebten Video-Plattform, die zum Zeitpunkt der Übernahme im Jahr 2006 bereits online war und viele User zu verbuchen hatte, war dies bei Android keineswegs der Fall. Denn das Unternehmen, welches Ende 2003 unter anderem vom späteren CEO Andy Rubin gegründet wurde,  hatte große Startschwierigkeiten.

Das Betriebssystem, das laut Rubin "intelligentere mobile Geräte" ermöglichen und sich über "den Aufenthaltsort und die Bedürfnisse seiner Nutzer" bewusst sein soll, war anfangs für den Einsatz in Digitalkameras vorgesehen. Mit dem zunehmenden Erfolg von Handys (allen voran jenen mit Nokias Symbian-Betriebssystem) und den ersten erfolgreichen Smartphones mit Windows Mobile-Betriebssystem erfolgte zwischen 2003 und 2005 der Schwenk hin zu einem Smartphone-Betriebssystem. Apples iPhone war zu dieser Zeit noch in weiter Ferne und entsprechend des damaligen Trends orientierten sich die ersten Android-Varianten an Geräten, die an das Design von RIMs Blackberry-Handys erinnerten.

Woran die kleine Firma Android Inc., die immer wieder knapp an der Pleite entlangschrammte, genau arbeitete, blieb lange Zeit ein Geheimnis. Selbst als Google im August 2005 die Übernahme abschloss, drangen keinerlei Informationen zu konkreten Plänen an die Öffentlichkeit. Für Insider war damals aber bereits klar gewesen, dass Google langfristig in den Mobilfunkmarkt einsteigen und seinen Suchdienst und sein Werbenetzwerk auch mobil verfügbar machen würde. Im Oktober 2008 erschien mit dem HTC Dream bzw. T-Mobile G1 das erste kommerziell erhältliche Android-Smartphone mit der ersten öffentlichen Android-Versions-Nummer 1.6. Der Rest ist Geschichte.

Google als Innovations-Speerspitze

Anfangs wurden Googles Ambitionen, mit Apple, Microsoft, Nokia oder RIM auf dem noch jungen Smartphone-Markt zu konkurrieren, eher belächelt als gefeiert. Android steckte in den Kinderschuhen, lief auf den ersten Smartphones eher schlecht als recht und sah im Vergleich zu Apples iOS aus wie das Projekt einiger Hobby-Programmierer. Das taiwanische Unternehmen HTC, das mit seinen Windows Mobile-Geräten bereits Erfahrung in puncto Smartphones sammeln konnte und mit diesen in den Jahren 2008 und 2009 auf Augenhöhe mit Apples iPhone konkurrierte, trug mit guten Android-Geräten viel zum immer populärer werdenden Betriebssystem bei. Auch Motorola landete mit dem Milestone einen Hit und als schließlich Samsung mit dem Galaxy S zum Angriff blies, war klar, dass dem auf Linux basierenden Betriebssystem noch eine rosige Zukunft bevorstehen würde.

Aktuell bildet Android die Basis für ein Produkt, welches von optimistischen Zeitgenossen als potenzieller Nachfolger von Smartphones selbst und einem künftigen Milliarden-Business gehandelt wird, nämlich die Augmented Reality-Datenbrille Google Glass.

Nexus, Chromebooks und Motorola

Vor fünf Jahren hätte sich wohl niemand träumen lassen, dass Google eines Tages selbst zum Hardware-Hersteller avancieren würde. Während sich das Unternehmen aus Mountain View dabei in den vergangenen Jahren auf erfahrene Partner wie HTC, LG oder Samsung verlassen hatte, wandelte sich das Blatt mit der Übernahme von Motorola. Bislang gibt es zum mysteriösen "X Phone", welches als erstes Produkt der Google-Tochter erscheinen soll, nur Gerüchte.

Es ist aber anzunehmen, dass Google eine ähnliche Strategie verfolgt wie mit der Nexus- oder der Chromebook-Serie. Denn im Kern ist Google ein Anbieter von Web-Services und will mit Werbung oder dem Verkauf von digitalem Content Geld verdienen. Die Hardware aus Eigenregie ist dabei eher Mittel zum Zweck, die anderen Herstellern entweder zeigen soll, wie sich Google Android- oder Chrome OS-Geräte vorstellt und andererseits soll mit ungemein aggressiven Kampfpreisen die Marktdominanz gesteigert und noch mehr Kunden ins eigene Ökosystem gelockt werden. Ein Weg, der auch von Amazon mit seinen Kindle Fire-Tablets verfolgt wird.

Google, der Allwissende – Fluch oder Segen?

So beeindruckend die Geschichte von Google auch klingen mag und so sehr Google-Dienste unser Leben verändert haben, das selbsterklärte Ziel „die Informationen der Welt zu organisieren und allgemein nutzbar und zugänglich zu machen" ruft vielerorts Skepsis hervor. Seit Jahren wird Google vom Großteil der Internetnutzer dazu verwendet, um nach allem und jedem zu suchen, mit Android dominiert der Konzern die Smartphone-Betriebssystem und das hauseigene Videoportal Youtube besitzt ein weltweites Quasi-Monopol. Dies schafft, wie es der Suchmaschinenexperte John Batelle nennt, eine riesige "Datenbank der Absichten". Ein Unternehmen wie Google hat Einsicht in diese Datenbank, die, wenn man so will, als der Kern unserer Kultur bezeichnet werden kann. Sie offenbaren, was die Menschheit will, wonach sie sich sehnt und wofür sie sich interessiert. Mit diesem Wissen kann natürlich auch viel positives erreicht werden, wie etwa die Vorhersage von Grippe-Wellen.

Im Umkehrschluss führt dies aber auch dazu, dass Google in der Lage ist zu bestimmen, was die Menschheit wissen darf – und was nicht. So werden je nach Land und Google-Zweigstelle unterschiedliche Suchanfragen aufgrund gesetzlicher Verstöße entfernt. Die Filter, die zur Entfernung unliebsamer Links eingesetzt werden, lässt sich Google (großteils) von den Behörden des jeweiligen Landes vorschreiben. So werden etwa in Frankreich und Deutschland derartige Filter eingesetzt um "volksverhetzende" Inhalte zu beseitigen. Besonderes Aufsehen erregte dieses Vorgehen aber erst Anfang 2006, als der chinesische Google-Ableger Google.cn gestartet wurde. Der chinesischen Regierung unliebsame Inhalte wurden systematisch entfernt und mit regimekonformen Suchergebnissen ersetzt. Es sollte aber nicht unerwähnt bleiben, dass auch die entsprechenden Ableger von Yahoo! und MSN Search derartige Filter in Kooperation mit der chinesischen Regierung einsetzten. Im Mai 2012 führte Google in China eine Art Zensur-Warnsystem ein: Bereits während des Tippens der Suchanfragen wurden Nutzer darauf hingewiesen, dass der entsprechende Begriff zu einer temporären Sperre der Internetverbindung führen könnte und empfahl alternative Suchbegriffe. Im Jänner 2013 wurde publik, dass der Dienst wieder abgeschaltet wurde, was von Beobachtern als Selbstzensur seitens Google und als Zugeständnis an die chinesische Regierung gewertet wurde. Google hat in China nach wie vor zu kämpfen, denn anders als in den meisten Ländern ist der Konzern dort nicht Suchmaschinen-Marktführer.

Don't be evil

Trotz oder gar wegen der oft von Kritikern bemängelten Zensur der Google-Suche in Ländern wie China ist das Unternehmen bemüht, sich karitativ zu engagieren. Dass es sich bei diesem Engagement nicht nur um Marketinggags handelt, lässt nicht nur das Firmenmotto "don't be evil" erahnen, das übersetzt so viel wie "tu nichts böses" bedeutet, sondern auch eine seit 2005 existierende Einrichtung namens Google.org. Das erklärte Ziel der mit einer Milliarde US-Dollar Startkapital gegründeten Organisation ist es, gewinnbringend in vielversprechende Unternehmungen und Projekte zu investieren oder selbst welche zu gründen. Im Vordergrund sollen dabei Hilfsprojekte zur Bekämpfung der globalen Armut, zur Förderung des Umweltschutzes und zur Suche nach alternativen Energieformen stehen.

Wie geht es weiter?

Aktuell rangiert Google im Ranking der wertvollsten Unternehmen der Welt mit einem Wert von 113,7 Milliarden Euro auf Platz 2, dicht gefolgt von IBM mit einem Wert von 112,5 Milliarden Euro. Auf Platz 1 hat es sich nach wie vor Apple mit einem gigantischen Markenwert von 144 Milliarden Euro gemütlich gemacht. Auf Platz vier und fünf folgen McDonald's (90,3 Milliarden Euro) und Coca-Cola (78,4 Milliarden Euro).

Auf der Mitte Mai 2013 über die Bühne gegangenen Entwickler-Konferenz Google I/O zeigten sich einige enttäuscht darüber, dass es weder Neuigkeiten zu Android 4.3 noch ein neues Nexus-Gerät (mit Ausnahme eines Galaxy S4 mit Nexus-Oberfläche) zu sehen gab. Wer sich mit der dahinterliegenden Strategie befasst, erkennt aber schnell den Sinn hinter diesem Schritt. Denn anstatt sich auf die eigene Plattform zu versteifen, will Google mit seinen Diensten auch jene User erreichen, die Windows, MacOS oder iOS nutzen. Es ist deshalb bezeichnend, dass sich die jüngsten Google-Dienste wie Google Hangouts, Google Play Music all access oder der Spiele-Dienst Google Play game services nicht nur Android-Versionen- sondern sogar plattformübergreifend nutzen lassen.

Google macht damit klar, dass es dem milliardenschweren Konzern letztlich egal ist, auf welchem Betriebssystem seine zahlreichen Dienste genutzt werden. Gleichzeitig wird auch ersichtlich, dass Google längst nicht mehr "nur" auf Werbung setzt, um Geld zu verdienen. Auch mit neuen Premium-Diensten wie Google Play Music all access, kostenpflichtigen Youtube-Kanälen oder natürlich digitalem Play Store-Content aller Art soll Geld in die Kassen gespült werden. (Raphael Schön, Android Magazin/derStandard.at, 8.7.2013)

 

  • Diesen Artikel, noch mehr Infos zu Android sowie weitere Reportagen, Smartphone-, Tablet- und App-Tests finden Sie im Printmagazin "Android Magazin", das seit dem 6. Juni 2013 im Handel erhältlich ist. Weitere Details zu Ausgabe 13 finden Sie auf der Website zum Heft.
    foto: android magazin

    Diesen Artikel, noch mehr Infos zu Android sowie weitere Reportagen, Smartphone-, Tablet- und App-Tests finden Sie im Printmagazin "Android Magazin", das seit dem 6. Juni 2013 im Handel erhältlich ist. Weitere Details zu Ausgabe 13 finden Sie auf der Website zum Heft.

  • Brin wurde 1973 in Moskau als Sohn eines Mathematikers geboren. Nachdem er seinen Bachelor in Informatik und Mathematik an der Universität Maryland abgeschlossen hatte, wechselte er für das Master-Studium in Informatik nach Stanford, wo er Larry Page kennenlernte. In "The Economist" wurde Brin als ein "Erleuchteter" porträtiert, der die Grundauffassung vertritt, dass "Wissen immer gut und in jedem Fall besser als Ignoranz" sei. Eine Philosophie, die sich auch im Firmen-Motto "don't be evil" wiederfindet. Brin ist aktuell CTO von Google, sein Privatvermögen wurde im März 2013 auf etwa 22,8 Milliarden US-Dollar geschätzt.
    foto: ap

    Brin wurde 1973 in Moskau als Sohn eines Mathematikers geboren. Nachdem er seinen Bachelor in Informatik und Mathematik an der Universität Maryland abgeschlossen hatte, wechselte er für das Master-Studium in Informatik nach Stanford, wo er Larry Page kennenlernte. In "The Economist" wurde Brin als ein "Erleuchteter" porträtiert, der die Grundauffassung vertritt, dass "Wissen immer gut und in jedem Fall besser als Ignoranz" sei. Eine Philosophie, die sich auch im Firmen-Motto "don't be evil" wiederfindet. Brin ist aktuell CTO von Google, sein Privatvermögen wurde im März 2013 auf etwa 22,8 Milliarden US-Dollar geschätzt.

  • Google-Gründer Larry Page
    foto: reuters

    Google-Gründer Larry Page

  • Sundar Pichai wurde 1967 in Indien geboren, wo er das Indian Institute of Technology besuchte. Danach studierte er in Stanford und an der University of Philadelphia. Pichai fing 2004 bei Google an, wo er für die Produkt-Entwicklung von Google Chrome, Chrome OS und Google Drive verantwortlich zeichnete. Er leitete zudem die App-Entwicklung von GMail und Google Maps. Seit Mai 2013 kümmert er sich zusätzlich um Android und löste damit Andy Rubin als bisherigen Android-Chef ab.
    foto: reuters

    Sundar Pichai wurde 1967 in Indien geboren, wo er das Indian Institute of Technology besuchte. Danach studierte er in Stanford und an der University of Philadelphia. Pichai fing 2004 bei Google an, wo er für die Produkt-Entwicklung von Google Chrome, Chrome OS und Google Drive verantwortlich zeichnete. Er leitete zudem die App-Entwicklung von GMail und Google Maps. Seit Mai 2013 kümmert er sich zusätzlich um Android und löste damit Andy Rubin als bisherigen Android-Chef ab.

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