Obersteirer traf bei Schießübungen Nachbarhaus

8. Juni 2013, 15:20
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Zwei Spitalsbediensteten pfiffen am Balkon Kugeln um die Ohren - Polizei forschte Landwirt als Schützen aus

Rottenmann - Bei Schießübungen mit einem Kleinkalibergewehr, die er auf seinem Grundstück durchführte, hat ein 38-jähriger Obersteirer zwei Nachbarn gefährdet. Die Projektile schlugen neben ihnen in der Wand eines Personalhauses des LKH Rottenmann ein.

Den beiden Krankenpfleger entspannten sich Donnerstagabend auf Balkon, als ihnen buchstäblich die Kugeln um die Ohren pfiffen. Sie flüchteten ins Zimmer und verständigten die Polizei. Der Tatortgruppe des Landeskriminalamtes sicherte am folgenden Tag drei Projektile und verfolgte die Schussbahn.

Es stellte sich heraus, dass der benachbarte Landwirt der Schütze war: Dieser hatte mit einem Kleinkalibergewehr Schießübungen durchgeführt und gar nicht mitbekommen, dass einige Schüsse ihr Ziel verfehlten und in gut einem halben Kilometer Entfernung in die Hauswand einschlugen.

Die Polizei stellte die Waffe samt Munition sicher. Der Landwirt wurde wegen Gefährdung der körperlichen Sicherheit angezeigt. (APA, 8.6.2013)

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