Intel bestätigt USB 3.0 Bug in Haswell-Prozessoren

7. Juni 2013, 14:13
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Bug verursacht Probleme mit angesteckten USB-Geräten

Intel hat nun auf Berichte reagiert, denen zufolge die vierte Generation von Intels Core-i-Prozessoren namens Haswell einen USB 3.0 Bug aufweisen. Berichtet hat darüber unter anderem Hardware.info, denen ein internes Dokument vorliegt, das Probleme mit dem Standard zeigt, die dann auftreten, wenn ein Gerät aus dem S3 Sleep-Modus erwacht.

Neustart notwendig

Die Probleme sind dabei unterschiedlicher Natur und kommen dann, wenn Geräte mittels USB 3.0 mit dem betroffenen Notebook verbunden sind. Kommt der Laptop mit dem Haswell-Prozessor aus dem Sleep-Modus, kann es sein, dass PDFs im Adobe Reader nicht mehr angezeigt oder Videos nicht mehr abgespielt werden können. Die betroffenen Anwendungen müssen dann neu gestartet werden.

Akzeptanz gefragt

Zwar gingen dadurch keine Daten verloren, Intel hat aber dennoch Vorsichtsmaßnahmen getroffen und Hersteller informiert, die bereits an Geräten mit dem Chip arbeiten. Intel schreibt in dem Dokument, dass dieser Bug den Release der Chips nicht beeinflussen wird, allerdings wird an der Behebung des Problems für eine Nachfolgeversion des Chips gearbeitet. Das Unternehmen fordert in dem Schreiben die betroffenen Hersteller dazu auf, den Bug zu "akzeptieren", bevor die Chips tatsächlich ausgeliefert werden.

Launch wird nicht verzögert

Mittlerweile hat Intel die Echtheit des Dokuments bestätigt. In einer Aussendung schreibt Intel, dass es nur einige wenige USB-Geräte betreffe, weshalb der Launch nicht verzögert wird. Ärgerlich könnte das auch für Apple werden, denn das Unternehmen soll Gerüchten zufolge bereits am Montag eine neue MacBook-Air-Linie mit den neuen Haswell-Chips vorstellen. (red, derStandard.at, 7.6.2013)

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    Intels neuester Haswell-Chip hat einen USB-Bug

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