Nokia EOS: Erste "Mini-Rezension" aufgetaucht

    7. Juni 2013, 12:35
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    Gut verarbeitet, genaue Spezifikationen noch im Dunklen

    Jener "Leaker", der vor kurzem erste Fotos von Nokias angeblich nächstem Smartphone-Flaggschiff veröffentlicht hat, ist nun unter die Blogger gegangen. Auf Vizileaks hat er eine erste "Mini-Rezension" seines Vorserienmodells des "EOS" veröffentlicht.

    Gut verarbeitet, aber schwer

    Das Gerät, so schreibt er, fühlt sich solide und wertig an. Das Case hinterlässt ein kaltes und metallisches Gefühl in der Hand, wenngleich sich der Rezensent nicht sicher ist, ob es sich tatsächlich um Aluminium oder nicht doch um hochwertiges Polycarbonat handelt. Der einzige Kritikpunkt ist hier, dass das Gerät relativ schwer sein soll.

    Ein Kritikpunkt, den man bereits vom Lumia 920 kennt. Sieht man sich das "EOS", dessen tatsächlicher Name noch gar nicht feststeht, von vorne oder der Seite an, könnte man es auch mit diesem verwechseln.

    Der linke Rand ist "nackt", auf der rechten Seite finden sich die Lautstärkewippe, der Ein-/Aus-Schalter als auch die Kamerataste. Auf der Oberseite liegen der 3,5 mm-Klinkenstecker, ein Mikrofon zur Rauschunterdrückung und der Einschub für die microSIM-Karte. Wie auch bei den bisherigen Windows Phone-Spitzengeräten von Nokia ist die hintere Abdeckung nämlich nicht abnehmbar. Die Unterseite beherbergt den Lautsprecher, einen microUSB-Anschluss und eine Befestigung, etwa für ein Lanyard.

    41 MP-Sensor wahrscheinlich

    Auf der Rückseite finden sich zwei kleine metallische Kontakte, gedacht für Wireless Charging-Cover. Und natürlich ein merkbar abstehender "Hügel", unter welchem sich die Kamera mit ihrem großzügigen Xenon-Blitzlicht verbirgt. Der Aufdruck auf dem Vorserienmodell verrät noch nicht, mit wie viel Megapixel der integrierte Chip operiert.

    Das "XX" ist wohl ein Hinweis darauf, dass Nokia entweder die Spezifikationen möglichst geheim halten will oder diese noch nicht endgültig feststehen. Auch das Einstellungsmenü des Windows Phone-System verrät nihts über die "Innereien". Der anonyme Vizileaks-Blogger vermutet, dass die Angaben bei GSMArena der Realität am ehesten entsprechen dürften.

    Dort ist die Rede von einem 41 MP-Sensor, der effektiv 38 MP liefert, wie ihn auch das erste PureView-Gerät bot, sowie optischer Bildstabilisierung sowie einem 720p-Display mit einer Bildschirmdiagonale von 4,5 Zoll. Das EOS soll bei jeder Aufnahme zwei Bilder erzeugen. Ein aufwendiges mit 38 MP sowie eines mit fünf MP für schnelles Teilen auf Social Networks.

    Vizileaks will bald weitere Informationen nachlegen und auch Fotos zeigen, die mit dem EOS aufgenommen wurden. (red, derStandard.at, 07.06.2013)

    • Das Nokia "EOS": Gut verarbeitet, aber schwer.
      foto: vizileaks

      Das Nokia "EOS": Gut verarbeitet, aber schwer.

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      foto: vizileaks
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