Kinderbrillen müssen robust sein

8. Juni 2013, 08:22
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Guter Halt und geringes Gewicht sind wichtig

Düsseldorf – In der Schule, auf dem Spielplatz oder beim Sport – Freude und Konzentrationsfähigkeit gehen verloren, wenn Kinder nicht gut sehen können. Die schulischen Leistungen und das Interesse am Lesen und Schreiben leiden darunter, berichtet der deutsch Online-Reportagedienst humannews.

Kinderbrillen müssen gut sitzen. Das Brillenmodell muss der kindlichen Anatomie entsprechen, leicht und stabil sein. Die Brille muss einiges aushalten, darf nicht stören und auch kein Verletzungsrisiko darstellen. Kunststoffgläser eignen sich besonders: Diese sind leicht, vermindern die Bruchgefahr und sind ein guter Schutz für Kinderaugen.

Brillen aus Federstahl oder hochelastischem Kunststoff machen alle Bewegungen mit. Spezielle Bügel und breite Nasenstege sorgen für den perfekten Sitz. Zusätzlich sorgenausknüpfbare Elastikkordeln oder verstellbare Sportbänder, für einen guten Halt. Auch spezielle Imperial-, Gespinst- oder Gliederbügel sind geeignet. In den Bügeln integrierte Federscharnieren, die zum Teil mit Kunststoffkappen überdeckt sind, verhindern etwaige Verletzungen.

Brille mit UV-Filter

Das kindliche Auge ist lichtdurchlässiger als das von Erwachsenen, denn Pigmente, die dem Auge einen natürlichen Eigenschutz gegen Licht und UV-Strahlung verleihen, entwickeln sich erst mit den Jahren. Wird das empfindliche Kinderauge bei Sonneneinstrahlung oder Blendung nicht genügend geschützt, besteht das Risiko bleibender Lichtschäden. Deshalb sollten Kinder nicht Brillengläser mit UV-Filter tragen.

Beim Anpassen der Brille wird darauf geachtet, dass die Fassung weder die Augenbrauen noch die Wangenknochen berührt. So kann die Luft hinter den Gläsern zirkulieren und die Brille beschlägt nicht. (red, derStandard.at, 7.6.2013)

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