Wien startet Korruptions-Lehrgang

Ansichtssache7. Juni 2013, 05:30
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Bildung einmal anders: Ein Lehrgang führt an die Stätten der Korruption und zeigt, wie man in Österreich Millionen verdient

Wien ist nicht mehr anders. Korruptions-Tourismus gibt es nach Prag und Brüssel fortan auch in der Bundeshauptstadt. Der Streifzug zu Penthäusern, Jagdstammtischen und Stätten von Günstlingswirtschaft versteht sich als Lehrgang für Nachwuchstalente. derStandard.at durfte bereits bei einem Probegalopp erste Eindrücke gewinnen.

Das Institut für angewandte Korruption um Roland Spitzlinger und Julia Draxler sieht seine Aufgabe im Sammeln, Dokumentieren und Vermitteln von Korruption. Für alle in der Folge genannten Personen und Adressen gilt die Unschuldsvermutung.

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foto: derstandard.at

Wie wird man schöner, reicher und intelligenter? Der Weg zum Erfolg führt mitten durch die Wiener Innenstadt. Seit heute bringt das Institut für angewandte Korruption (IfaK) jedem Interessierten bei, wie man in Österreich Millionen verdient. Anberaumt sind dafür die Samstage. Den zwielichtigen und dunklen Machenschaften angemessen - wenn die Sonne schon etwas tiefer steht - von 16 bis 18 Uhr.

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