"Goldener Schikaneder" erstmals in Wien verliehen

5. Juni 2013, 21:30
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Vier der Auszeichnugen gingen an das Theater an der Wien

Wien -  Der österreichische Musiktheaterpreis "Goldener Schikaneder" wurde am Mittwochabend zum ersten Mal verliehen. Im MuTh-Konzertsaal der Wiener Sängerknaben im Augarten wurden elf Preise in zehn Kategorien vergeben - bei prominenten Abwesenden: Mehrere Häuser wie die Wiener Staatsoper oder das Stadttheater Klagenfurt hatten auf eine Einreichung verzichtet.

Zu den großen Gewinnern des Abends zählten das Theater an der Wien mit vier Preisen sowie die Wiener Volksoper und das Opernhaus Graz mit je drei Auszeichnungen. Gänzlich leer gingen das Salzburger Landestheater, das Landestheater Linz und das Raimundtheater/Ronacher aus. Kammersänger Peter Minich wurde für sein Lebenswerk geehrt, durch den Abend führte Christoph Wagner-Trenkwitz.

Für den von Volksoper-Ensemblemitglied Karl-Michael Ebner initiierten Preis hatten österreichischen Bundes-, Landes- und Stadttheater die Möglichkeit gehabt, Produktionen einzureichen.  Er hätte ursprünglich "Goldener Papageno" heißen sollen, der Name wurde jedoch zurückgezogen, als die Linzer Reimann Akademie auf ihren seit 2011 bestehenden Jugendtheaterpreis "Papageno Award" hingewiesen habe.    (APA, 5.6.2013)

 "Goldener Schikaneder"- die Prämierten:

  • Beste Gesamtproduktion: "The Turn of the Screw", Theater an der Wien
  • Beste Ballettproduktion: ex aequo "Carmina Burana", Volksoper Wien, und "Frida Kahlo - Pasión por la vida", Tiroler Landestheater 
  • Beste Regie: Torsten Fischer "Telemaco", Theater an der Wien
  • Beste Männliche Hauptrolle: Sebastian Holecek "Salome", Volksoper Wien 
  • Beste Weibliche Hauptrolle: Marlis Petersen "Les Contes d'Hoffmann", Theater an der Wien
  • Beste Männliche Nebenrolle: Rainer Trost "Telemaco", Theater an  der Wien
  • Beste Weibliche Nebenrolle:  Dagmar Hellberg "Die spinnen, die Römer!", Volksoper Wien
  • Bester Nachwuchs:  Sieglinde Feldhofer, Opernhaus Graz
  • Beste Ausstattung: Heike Scheele "Carmen", Opernhaus Graz
  • Beste Musikalische Leitung: Johannes Fritzsch "Elektra", Opernhaus Graz
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