Das Sommerdreieck steigt im Osten auf

5. Juni 2013, 17:00
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Am 23. steht der Mond der Erde am nächsten und erreicht die größte Winkelausdehnung

Der lichte Tag wächst von 15h49' am 1. auf 16h5' am 21., wenn um 7h04 MESZ die Sonne zur Sommersonnwende in ihre höchste Tagesbahn tritt und das Tierkreiszwölftel Krebs erreicht. Bis 30. verkürzt sich der lichte Tag auf 16h2'. Die Dämmerung dauert 1h38'.

Der Mond zeigt sich am 6. als feine Altlichtsichel tief in der Morgendämmerung im ONO letztmals vor dem Neumond am 8. Die zarte Neulichtsichel erscheint wieder am 10. neben Merkur und Venus nahe WNW. Das Erste Viertel tritt am 16. ein, am 19. steht der Mond bei Saturn. Vollmond ist am 23., Letztes Viertel am 30.

Merkur ist bis 15. niedrig in der Abenddämmerung nahe WNW zu finden – am günstigsten Anfang Juni. Venus steht niedrig in der Abenddämmerung nahe WNW. Mars und Jupiter sind unsichtbar. Saturn ziert den hohen Abendhimmel zwischen S und SW.

Sternbilderhimmel: Die Karte gilt für den 6. um 23h53 MESZ und für den 30. Juni um 22h10 MESZ.

Freiluftplanetarium Sterngarten Georgenberg bei der Wotrubakirche (Wien 23): Freitag 21. 6. 12h30: Sommersonnwend-Mittag. Tages- und Jahreszeiten, Stand und Tageswege von Sonne, Mond und Planeten an der Armillarscheibe. Näheres unter 01/889 35 41, oder beim Astronomischen Büro. (Hermann Mucke/DER STANDARD, 1. 6. 2013)

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    grafik: urania star
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