Euro Hawk: Chronologie eines angekündigten Absturzes

Ansichtssache5. Juni 2013, 18:21
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Seit Jahren warnten Experten vor der fehlenden Zulassung der ersten deutschen Drohne

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foto: epa/cassidian handout

Die Affäre um die gescheiterte Anschaffung von hochmodernen Drohnenfluggeräten gerät in Deutschland immer mehr zum Politikum. Nachdem beim RQ 4E Euro Hawk zuletzt wegen des nicht vorhandenen Antikollisionssystems Probleme mit der Zulassung im deutschen Luftraum ruchbar wurden, zog sich das Verteidigungsministerium nun aus dem 2007 gestarteten Projekt zurück. Eine halbe Milliarde Euro hat Deutschland laut Ministeriumsangaben bisher in Euro Hawk investiert, ein unbemanntes Langstrecken-Aufklärungsflugzeug aus der US-Waffenschmiede Northrop Grumman mit Sensortechnologie des europäischen Luftfahrt- und Rüstungskonzern EADS. Konsequenzen will Ressortchef Thomas de Maiziere vorerst keine ziehen. Er bleibt im Amt.

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