Ermittlungsakt für Lyoness-Gegner tabu

Die Gegner der Internet-Einkaufsgemeinschaft dürfen laut Aussendung von Lyoness den Akt nicht veröffentlichen

Die Internet-Einkaufsgemeinschaft Lyoness aus Graz, gegen die die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) ermittelt, meldet, dass es dem Verein plattform-lyoness.at gerichtlich untersagt wurde, den Ermittlungsakt der WKStA oder einzelne Bestandteile davon zu veröffentlichen. "Das Landesgericht Innsbruck gab mit einstweiliger Verfügung vom 31. Mai 2013 dem Antrag der Lyoness Europe AG und weiterer betroffener Personen statt," hieß es in einer Aussendung.

Fragliches Geschäftsmodell

Die weltweit aktive Lyoness kommt zunehmend unter Druck. So hat im April der Verein für Konsumenteninformation (VKI) im Auftrag des Konsumentenschutzministeriums eine Verbandsklage gegen den Rabatt-Strukturvertrieb eingeleitet. Die Klage zielt auf Unterlassung von 61 AGB-Klauseln.

Und auch die Finanzmarktaufsicht (FMA) steigt Lyoness auf die Füße. Sie hat Zweifel am Geschäftsgebaren angemeldet. Die an potenzielle Investoren gerichteten "Formulierungen" sollen "in vielen Belangen von der österreichischen Marktpraxis seriöser Emittenten" abweichen, hieß es im Wirtschaftsblatt. Ihre Bitte an die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft : Die Ermittlungen auf den Verdacht des Betruges ausweiten. (red, derStandard.at, 5.6.2013)

Share if you care
Posting 1 bis 25 von 28
1 2
Im neuesten Artikel der Platform ist deren Inkompentenz sehr offensichtlich!

Seit neuestem versucht die Plattform-Lyoness, statt dem Kopieren von (anonymen) Forum Einträgen radikaler Lyoness Kritiker, eigene Texte zu schreiben. Besonders amüsiert hat mich die Rechenaufgabe von 26.6. ( http://www.plattform-lyoness.at/forum/vie... 92ac2cdca6 )

Abgesehen von nicht nachvollziehbaren Annahmen und Denkfehlern steht dort folgendes:

„Der richtige Betrag für die Stiftung „Child & Family Foundation“ wäre dann
Jahresumsatz 1.200.000.000,00 x 0,1% = ergibt 120.000.000,00€ jährlich. Also stimmt die Rechnung wieder nicht.“

Wer findet den Rechenfehler?
Findet sich in den Ferien auch in VS Lehrer, der euch eine Nachhilfe beim %-Rechnen gibt?

Der Rechenfehler (Beispiel 3) wurde nun stillschweigend korregiert. Die Kritik ist aber nicht nachvollziehbar!

Nun kommt die Plattform auf €1.2M pro Jahr für die Child and Family Foundation. Da ja bereits nur für den RTL Spendenmaraton €500.000,-- gespendet wurde und sehr viele weitere Projekt durchgeführt werden, halte ich den Betrag von €1.2M pro Jahr als sehr realistisch. Die Plattform selbst kommt weiter oben auf einen ähnlichen Betrag. Ich bin auch froh, dass so viel Gutes gemacht wird! Andere Firmen sollten sich da ein Beispiel daran nehmen!

Die Darstellung die Plattform ist aber sehr typisch für deren Vorgangsweise. Das Ergebnis wurde einfach mit „Also stimmt die Rechnung wieder nicht. Wie auch immer. Lyoness ist Komplex“ abgehandelt. Dem Leser wird nicht mitgeteilt was an der Rechnung angeblich nicht stimmt!!!

Bericht aus dem Akt der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft Wien

Beschuldigte: Lyoness Erope AG / Lyoness International AG / Stellungnahme 07.März 2013/81 Seiten/wegen §§ 146, 147, 148, 168a, StGB; § 15 KMG/Es ist zu lesen: Die im Zusammenhang mit der Möglichkeit, auf Gutscheine Anzahlungen zu leisten, aufgestellte Behauptung, wonach unser "wahres Kerngeschäft der Verkauf von Anzahlungen auf zukünftige Einkäufe" sei, ist unrichtig. Dem "typischen" Mitglied der von Lyoness organisierten Einkaufsgemeinschaft geht es nicht darum, durch Anwerben von neuen Mitgliedern eine Vertriebsmannschaft aufzubauen, mit der es sich ein laufendes Einkommen verschafft. Sollten das "Businesspaket" und unsere "Werbekampagnen" von einzelnen Lyoness-Mitgliedern falsch präsentiert worden sein, so ist das nicht uns anzulasten.

Eigentlich finde ich es immer noch erschreckend wie viele Menschen auf Pyramidenspiele hereinfallen. Ich habe nach einem Block auf die Lyoness-Videos im Internet erkannt, dass das ein neoliberaler Zocker- und Blenderverein ist.

Ich meine was soll man von einer Firma halten, bei deren Firmenveranstaltungen es zugeht wie bei einem Parteitag einer ziemlich unrühmlichen Partei?

stimmt schon, was Sie sagen

aber nur so aus Interesse: welche Partei ist den rühmlich(er)?

immer wieder erstaunlich wie alle paar jahre die leute wieder auf ein pyramidenspiel hereinfallen. nebenbei erwähnt, das geldsystem oder lebensversicherungen sind auch eine art pyramidenspiel. dh. staatlich legalisierter betrug.

wäre mir neu das ich bei einer lebensversicherung neue kunden keilen muss um selber geld rauszubekommen? detto sozialversicherung oder alle anderen beispiele die seitens lyoness ins spiel gebracht werden?!

Profitmaximierung, Maximalindividualisierung

zuallererst ICH und von mir aus hinter mir die Sintflut, so what?

wie jetzt? Aktendetails, die sich den Weg in die Medien bahnen, dürfen nicht mehr veröffentlicht werden?

Ganz im Allgemeinen oder nur hier im Speziellen?

;-)

...keine Absicht

User Apfelkompott2, leider haben Sie den Inhalt des Kommentars nicht verstanden. Die plattform-lyoness.at will Niemandem Schaden zufügen.
Der Aufwand - um zu Informieren - wird privat bezahlt.
Es werden keine zweckgebundenen Anzahlungen für zuküftige Einkäufe verkauft und keine Versprechungen gemacht.

...und glauben Sie uns, es wird keine Gewinner geben, nicht die plattform-lyoness.at, noch Lyoness, auch nicht die Lyoness Partner.
Über die Aktivitäten der Lyoness - Verantwortlichen werden die Gerichte entscheiden.

lesen - denken - schreiben
DANKE!

Meine Reaktion bezog sich auf die Veröffentlichungen auf www.lyoness-plattform.at. Es geht mir nicht um das eine Posting in diesem Artikel!

Eine seriöse Berichterstattung über L. wäre ja OK. Das ist aber absolut nicht der Fall!

- Gerüchte und Vermutungen in Foren werden wie Tatsachen präsentiert
- Es werden sehr bewusst nur die negativen Teile präsentiert
- Veralterte und falsche Informationen werden ohne entsprechende Anmerkungen veröffentlicht
- Datenschutzbestimmerung werden ignoriert.

Ich finds OK vor Anzahlungen zu warnen. Aber eure Aktivitäten führen vor allem bei bestehenden/potentiellen MG, die einfach nur die Einkaufsvorteile (welche ja noch nie in Kritik standen) nutzen wollen, zu Verunsicherungen. Damit könnten MG, die Anzahlungen noch nicht rückerwirtschaftet haben, durch ihre Aktivitäten zu Geschädigten werden!!! Wollten Sie wirklich gegen diese Leute kämpfen???

Einkaufsvorteile?

welche Einkaufsvorteile hab ich durch Lyoness? Vor allem in Geschäften die Lyoness akzeptieren bekomm ich als Kunde mehr als die lächerlichen 1-2%.

Das Tolle ist, dass es die Lyoness Vergütung meistens ZUSÄTZLICH zu sonstigen Aktionen/Rabatte gibt!

Auch wenn z.B. steht „Dieses Angebot kann nicht anderen Angeboten kombiniert werden“ gibts die Lyoness Vergütung meistens trotzdem. Aussnahmen müssen auf der Händlerbeschreibung (auf www.lyoness.net – auch für nicht Mitglieder sichtbar) angeführt sein!

Wer mit Verhaltungsgeschick mehr bekommt, kann und soll dies einfach tun. Ich hätte aber gerne gewusst wie dies z.B: beim täglichen Zielpunkt Einkauf möglich ist???

Zusätzlich zu den 1-2% Cashback gibts ja auch den Freundschaftbonus (2x0.5%). Innerhalb der Familie/Freundeskreis kann damit sehr leicht mit einem 3er Team ein zusätzliches Prozent geholt werden. (A wirbt B, B wirbt C; C kauft ein)

Businesspacket zu verkaufen.

Falls Jemand Interesse an Lyoness Businesspacket hat, über 120 Life Line Members aus AT, CZ, SK...bitte melden! Keine Zeit mehr fürs Lyoness:-(

Die klare Absicht der Plattform-Lyoness ist es Lyoness (und deren Mitglieder und Partner) in einer kamikaze Aktion möglichst grossen Schaden zu bereiten. Dies ist schon durch deren Kampfansage: „Es wird keine Gewinner geben!“ klar erkennbar!!! Das hat nichts mit Information zu tun. Da gehts nur mehr um Rache und Neid.

Endlich ist es L. gelungen rechtliche Schritte dagegen zu setzen!!!

Und wieder ein Ahnungsloser der in einem Pyramidenspiel

den persönlichen Reichtum des Erfinders nach Kräften vermehrt hat.

Manche lernen's halt wirklich nur auf die harte Tour.

Mein Tip: Schreib das Geld ab und Schwamm drüber UND beim nächsten Angebot wo man dir Reichtum ohne Arbeit verspricht - ERST Hirn einschalten DANN Geldbörse zücken. Hilft in der Regel ganz gut.

Das ist kein Ahnungsloser...

... das ist der Lyoness-Kampfposter, der unvermeidlich bei JEDEM negativen Artikel (und die sind eigentlich alle negativ) über Lyoness aktiv wird und den Verein bis auf´s Blut verteidigt. Beobachtens das mal... der postet auch ausschließlich zum Thema Lyoness und taucht immer wieder mit den gleichen Argumenten und neuem Nicknamen auf. Ich behaupte jetzt einfach mal, der steht in Diensten der Lyoness Marketingabteilung... :-)

... und wieder ein Ahnungsloser der nicht kapiert hat, dass

- L. alle vertragliche Leistung immer erfüllt hat und dies aufgrund des Systems auch langfristig so sein wird
- Einkäufe die langfristige Basis des L. Systems sind
- L. MG beim Einkaufen ohne Kosten/Verpflichtungen Vorteile gegenüber anderen haben
- L. nie Reichtum ohne Arbeit versprochen hat

PS: Inklusive der Namen und Adressen von 3 "Regionalmanagern" (oder wie die auch immer heißen).

Arbeitslose, die ihre letzten 4000,- Euro von Bekannten zusammen geschnorrt haben, damit sie sich diese Businesspakete kaufen konnten. Leute, denen eine Bank nicht mal mehr 10 Euro Kredit gewährt und die im Kopf ungefähr so hell wie ein 5-jähriges Kind sind.
Der eine sagte zu mir "Du, jetzt hat endlich einmal MICH das Glück gestreift. Ich hab da von Anfang an die Möglichkeit mit zu machen - GANZ OBEN. Wirst sehen, in einem Jahr fahr ich mit dem Ferrari vor."

Naja, mittlerweile hat er sogar sein Fahrrad verkauft, weil er die 4000,- Schulden nicht zahlen konnte. Und den Ferrari kann er sich nicht mal in der Auslage ansehen, weil er kein Geld für die Zugfahrt nach Wien hat.

Die sind vermtulich gleich 3 Probleme zusammengestoßen

1.) Die Geldgier hat den Verstand ausgeschaltet
2.) Die Personen haben ihr Weiterempfehlungstalent überschätzt
3.) Die Personen machten in Relation zu den ihren Eigeneinkäufen eine zu hohe Anzahlungen (für zukünftige Einkäufe)

Anzahlungen können zwar in beliebigen Teilen ohne zeitliches Limit für alle Einkäufe (egal ob Gutschein, Karte, Online oder Mobile Cashback) bei allen Partener verwendet werden. Es ist aber trotzdem besonders unvernünftig wenn jemand eine Anzahlungen macht, der sich den Restbetrag durch Eigeneinkäufe nie aufbringen wird.

Also Vorsicht bei Anzahlungen! Im Zweifesfall bitte ohne Kosten und Verplfichtungen von der Einkaufgemeinschaft provitieren.

Tatsächlich? Dann sprechen wir offensichtlich von zwei verschiedenen Unternehmen.

Ich war zufällig bei einigen dieser Verkaufsveranstaltungen dabei, da ich mich seit vielen Jahren als Experte mit MLM und Pyramidenspielen beschäftige.
Ich kann dir sogar noch die Fotos und Aufzeichnungen zeigen, wo die Leute reich gerechnet wurden. Mit teilweise 6-stelligen Monatseinkommen.

So einen extremen Schwachsinn habe ich seit den frühen 90er Jahren mit dem EKC nicht mehr erlebt.

Aber träum ruhig weiter, manchen ist einfach nicht zu helfen.
Wird Zeit, dass die Staatsanwaltschaft diesen Spuk endlich abdreht, damit nicht noch mehr Ahnungslose ihr Geld verlieren.

Lieber MLM Spezialist!

Wurde bei dieser Verkaufsveranstaltung Reichtum ohne etwas zu tun versprochen? Wann ja, erklär bitte wie dies funktionieren sollte?
Wurde versprochen, dass Anzahlungen ohne Einkäufe jederzeit zurückerstattet werden?
Hast du ähnliche Versprechen in den Lyoness AGB’s oder sonstigen Unterlagen gefunden?

Ging es vielleicht nur um Rechenbeispiele? Z.B.: Wenn der Fall x eintrifft dann bekommst du ..€ Vergütung. Ist das dann nicht ein typisches MLM Marketing?

Vergleiche mit EKC sind nicht zulässig da, EKC 70% Zinsen (ohne etwas zu tun) versprochen hat. Dies ist ein Schneeballsystem welches zusammenbrechen musste. Das Lyoness System verspricht nur Vergütungen, die auch langfristig gewährt werden können.

Ja, wie gesagt: Träum weiter.

Die Staatsanwalt wird dir und einen Mitspielern dann schon sagen was Sache ist.

Ein kleiner Abgesang, bevor alles zusammenbricht ?

Posting 1 bis 25 von 28
1 2

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.