Firmen geben Milliarden für unnötige Datenspeicherung aus

5. Juni 2013, 12:55
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Laut Umfrage nur zwei Drittel der Kapazität genutzt

Weltweit geben Unternehmen 44 Milliarden Dollar (33,6 Milliarden Euro) aus, um "überflüssige Kopien ihrer Unternehmensdaten zu verwalten" will das Marktforschungsunternehmen IDC erhoben haben. Weltweit seien 60 Prozent der Festplattenkapazität, 65 Prozent der Speichersoftware und 85 Prozent der Speichersysteme dafür in Verwendung. Die Untersuchung basierte auf einer Umfrage von über 700 IT-Verantwortlichen aus über 16 verschiedenen Branchen weltweit.

3 Millionen Terabyte bis 2016

Die Verwaltungen dieser Datenkopien brauche inzwischen mehr Ressourcen als die Verwaltung der eigentlichen Produktionsdaten. 2016 dürften die Ausgaben dafür auf 50 Mrd. Dollar, der Speicherbedarf auf 3 Millionen Terabyte angewachsen sein. Damit dürften dann Firmen acht Mal so viel für die Verwaltung von Datenkopien ausgeben wie für die Analyse großer Datenberge (Bid Data). (APA, 5.6.2013)

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