Europas Wirtschaft schrumpft

5. Juni 2013, 11:08
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In den ersten drei Monaten des Jahres ging das Bruttoinlandsprodukt der EU-27 um 0,1 Prozent zurück

Brüssel - Die Rezession hat sich zu Jahresbeginn in der Eurozone etwas abgeschwächt. Die Wirtschaftsleistung in der Währungsunion schrumpfte im ersten Quartal 2013 um 0,2 Prozent, im vierten Quartal 2012 waren es noch minus 0,6 Prozent gewesen. In der EU-27 betrug der BIP-Rückgang 0,1 Prozent, gegenüber minus 0,5 Prozent in den letzten drei Monaten des Vorjahres, geht aus den am Mittwoch präsentierten jüngsten Zahlen von Eurostat (Vergleich 1. Quartal 2013 zu 4. Quartal 2012) hervor.

Österreichs BIP blieb im ersten Quartal des Jahres unverändert. Im letzten Quartal 2012 hatte es noch ein Minus von 0,1 Prozent gegeben.

Misere

Den stärksten Rückgang von den Ländern, für die Daten vorliegen, verzeichnete der Krisenstaat Zypern mit -1,3 Prozent vor Tschechien (-1,1 Prozent) und Estland (-1,0 Prozent). Die höchsten Steigerungen gab es in Litauen (+1,3 Prozent), Lettland (+1,2 Prozent) sowie Ungarn und Rumänien (je +0,7 Prozent).

Im Jahresvergleich - erstes Quartal 2013 zu erstem Quartal 2012 - betrug das BIP-Minus in der EU 0,7 Prozent, in der Eurozone schrumpfte es sogar um 1,1 Prozent. Den höchsten Anstieg verzeichnete hier Lettland (+5,6 Prozent), das stärkste Minus gab es in Griechenland (-5,3 Prozent). Keine Änderung wurde für Österreich registriert. (APA, 5.6.2013)

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