Miba verdient und investiert weniger

5. Juni 2013, 10:17
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Der Autozulieferer spürt die weltweite Konjunkturflaute bei Umsatz und Gewinn

Wien/Laakirchen - Der börsenotierte oberösterreichische Autozulieferer Miba hat im ersten Quartal 2013/14 (per Ende April) weniger verdient: Das Ebit (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) ging um 2,4 Mio. Euro oder knapp 11,9 Prozent auf 17,8 Mio. Euro zurück. Der Umsatz fiel um 4,6 Prozent auf 153,5 Mio. Euro. Aufgrund der schwer einschätzbaren Konjunkturlage geht Miba für das Geschäftsjahr 2013/14 nicht von einem weiteren Wachstum aus, längerfristig setzt das Unternehmen aber auf eine "spürbare Erholung insbesondere in den USA und China", teilte das Unternehmen am Mittwoch ad hoc mit.

Außerdem wurde in den ersten drei Monaten im Jahresvergleich mit knapp 8 Mio. Euro (1. Quartal 2012: 14,8 Mio. Euro) weniger investiert - vor allem in Kapazitätserweiterungen bzw. Produktivitätsverbesserungen. Im Gesamtjahr will Miba aber genauso viel wie im Vorjahr (51 Mio. Euro) investieren.

Investieren in China

In China will der Autozulieferer in den nächsten Jahren mehr als 30 Mio. Euro in zusätzliche Produktionskapazitäten investieren. Darüber hinaus erwarte man in den USA einen weiteren Großauftrag aus der Baumaschinenindustrie, hieß es weiter.

Per Ende April beschäftigte Miba weltweit 4.451 Mitarbeiter (inklusive Leasing-Kräfte), rund die Hälfte davon in Österreich. (APA, 5.6.2013)

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