Vier Gefängniswärter bei Guerilla-Angriff in Kolumbien getötet

5. Juni 2013, 09:01
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Keine Waffenruhe trotz Verhandlungen zwischen FARC und Regierung

Bogota - Bei einem Angriff mutmaßlicher FARC-Rebellen auf einen Gefangenentransport sind am Dienstag in Kolumbien vier Sicherheitskräfte und ein Häftling ums Leben gekommen. Die Angreifer hätten auf einer Landstraße im Department Caquetá im Süden des Landes das Feuer auf das Fahrzeug eröffnet, sagte der Direktor der nationalen Gefängnisverwaltung, Gustavo Ricaurte.

Ziel der Attacke sei offenbar gewesen, die Wachen zu töten und ihre Waffen zu erbeuten. Es gebe keine Hinweise darauf, dass die Gefangenen befreit werden sollten, sagte Ricaurte. Die Häftlinge hätten keine Kontakte zu der Guerilla unterhalten.

Die "Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens" (FARC) verhandeln mit der Regierung derzeit über eine Beilegung des seit 50 Jahren andauernden Konflikts. Eine Waffenruhe herrscht allerdings nicht. (APA, 5.6.2013)

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