Grüne Fee

    7. Juni 2013, 17:17
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    Der erste Bio-Absinth aus dem Burgenland empfiehlt sich als animierender Aperitif - oder auch Digestif

    Walter Eckhart brennt im südburgenländischen Unterloisdorf allerhand bemerkenswerte Edelbrände aus Wildobst. Über die Beschäftigung mit dem Uhudler begann sein Interesse für verbotene Alkoholika, wozu bis Ende vergangenen Jahrhunderts auch die Grüne Fee, Absinth, gehörte.

    Fördert Verdauung und Appetit

    Nachdem die lokale Kräuterexpertin Miriam Wiegele ihn darauf aufmerksam gemacht hatte, dass am nahen Galgenhügel von Rechnitz die wesentliche Zutat Wermut in Wildsammlung zu holen wäre, war der Beschluss gefasst - und bald darauf der erste Bio-Absinth destilliert.

    Es ist ein dezidiert bitterer, die Verdauung wie den Appetit fördernder, extrem konzentrierter und mit 80 Volumsprozent auch sehr starker Absinth ohne Aniszugabe geworden, der, mit Wasser verdünnt und nach Bedarf mit etwas Zucker gesüßt, sich Freunden der Bitternis als animierender Aperitif - oder auch Digestif - empfiehlt. (corti, Rondo, DER STANDARD, 7.6.2013)

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