Gericht erlaubt US-Kinoschützen, auf unzurechnungsfähig zu plädieren

4. Juni 2013, 19:42
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Könnte Prozess verzögern

Washington - Im Verfahren um den Massenmord im US-Kino von Aurora hat der Vorsitzende Richter das Plädoyer des mutmaßlichen Amokläufers auf "unschuldig wegen Unzurechnungsfähigkeit" akzeptiert. Mit der Entscheidung bei einer Anhörung am Dienstag in Centennial (US-Bundesstaat Colorado) könnte sich ein Prozess gegen James Holmes erheblich hinauszögern, weil er nun seine psychische Verfassung ausführlich untersucht werden muss, wie die Zeitung "Denver Post" berichtete.

Dem 25-Jährigen wird vorgeworfen, im vergangenen Juli während einer "Batman"-Premiere zwölf Menschen erschossen und 70 verletzt zu haben. Die Staatsanwaltschaft hatte bereits deutlich gemacht, dass sie die Todesstrafe fordern werde. Eigentlich sollte der Prozess im kommenden Februar beginnen. (APA, 4.6.2013)

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