Analyst: PlayStation 4 billiger als Xbox One

4. Juni 2013, 12:27
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Wedbush Morgan schätzt, dass sowohl PS4 als auch Xbox One unter 400 Dollar kosten werden - Subventionierung durch Abos

Die PlayStation 4 (PS4) und die Xbox One (XBO) werden einer Schätzung der Branchenanalysten von Wedbush Morgan Securities nach zum Start Ende 2013 für unter 400 US-Dollar zu haben sein. Genauer: Die PS4 soll 349 Dollar und die XBO 399 Dollar kosten, wobei unterschiedliche Vertriebsmodelle zu erwarten seien.

Produktionskosten

Im Rahmen einer Investorenversammlung im Vorfeld der Videospielmesse E3 (10. bis 14. Juni) erklärte Analyst Michael Pachter, dass man die Produktionskosten einer PS4 auf 275 Dollar und die Baukosten einer XBO auf 325 Dollar schätze. Beide Konsolen basieren, wie berichtet, auf einer energieeffizienten System-on-a-chip-Lösung von AMD.    

Wie der Preisunterschied zustande kommt, geht aus dem Bericht von GameIndustry nicht hervor, könnte jedoch mit dem neuen Kinect-Sensor zu begründen sein, der jeder Xbox One beliegt.

Subventionen

Pachter glaubt, dass sowohl Sony als auch Microsoft ihre Konsolen zusätzlich gestützt durch Abomodelle vertreiben könnten. So könnten die Anschaffungspreise der PS4 und XBO mit Hilfe von PSN und Xbox Live-Mitgliedschaften gesenkt werden. Durch die tiefe TV-Integration und den verpflichtenden Internetzugang läge für die Xbox One zudem der Vertrieb über Kabel-TV-Anbieter und Internetprovider nahe.

Offiziell äußerten sich bislang beide Konzerne noch nicht zu den Preisen und den genauen Marktstarts der Konsolen. Nicht zuletzt sind dies Faktoren, hinter denen einiges an strategischem Kalkül steckt. (zw, derStandard.at, 4.6.2013)

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