Ein Drittel der US-Ehen kommt über das Internet zustande

4. Juni 2013, 10:24
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Zufriedenheit höher als bei traditionellen Kontaktwegen

In den USA kommt inzwischen mehr als ein Drittel aller Ehen über das Internet zustande. Das geht aus einer Studie der Universität Chicago hervor, für die unter der Leitung des Psychologen John Cacioppo die Biografien von 19.131 Bürgern ausgewertet wurden.

Internet vor Kennenlernen bei der Arbeit

Als Kontaktanbahnung rangierte das Internet damit klar vor traditionellen Varianten. Dazu zählen das Kennenlernen bei der Arbeit (22 Prozent), über Freunde (19 Prozent) und in der Schule (elf Prozent).

Die Forscher ermittelten auch die Zufriedenheit der Studienteilnehmer mit ihren jeweiligen Ehepartnern - und fanden dabei heraus, dass Internet-Ehen etwas besser abschnitten als die anderen Gruppen. Auf einer Punkte-Skala erreichten die Internet-Ehen einen Wert von 5,64 und lagen damit über dem Schnitt der anderen Ehe-Anbahnungen (5,48).

Weniger Scheidungen

Noch etwas besser schnitten die Internet-Ehen ab, wenn die Zahl der Scheidungen zum Maßstab genommen wurde. Insgesamt waren zum Zeitpunkt der Studie knapp sechs Prozent der Internet-Ehen wieder geschieden, bei den übrigen Kennenlern-Formen waren es 7,7 Prozent. (APA/AFP, 4.6.2013)

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    Partner, die sich über das Internet kennengelernt haben, sind laut einer neuen Studie eine Spur zufriedener.

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