Raucher kostet Chef im Jahr 4.600 Euro mehr

4. Juni 2013, 10:20
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Rauchpausen sind der größte Kostenfaktor, manche Unternehmen fordern von Rauchern bereits eine Zusatzbeteiligung an der Krankenversicherung

Ein Raucher kostet seine Firma im Durchschnitt etwa 6.000 Dollar (4.600 Euro) mehr im Jahr als ein Nichtraucher, geht aus einer US-Studie hervor. Vor allem Zigarettenpausen tragen zu den Mehrkosten bei.

Wie die Forscher der Ohio State University bei ihren Untersuchungen in verschiedenen Zweigen der Privatwirtschaft herausfanden, sind die Rauchpausen mit durchschnittlich 3.077 Dollar Einnahmeausfällen im Jahr der größte Kostenfaktor.

Fehltage schlagen mit 517 Dollar zu Buche, die verminderte Produktivität aufgrund der Nikotinsucht mit 462 Dollar. An zusätzlichen Gesundheitsausgaben entfallen auf Unternehmer, die sich selbst versichern, 2.056 Dollar.

Mögliche Probleme bei Einstellung

Einige US-Unternehmen fordern von Rauchern bereits eine Zusatzbeteiligung an der Krankenversicherung. Andere stellen Raucher gar nicht erst ein oder entlassen sie, wenn sie nach einem bestimmten Zeitraum nicht mit dem Rauchen aufhören.

Etwa ein Fünftel der erwachsenen Bevölkerung in den USA raucht. Tabak soll in den Vereinigten Staaten für 443.000 Tote im Jahr verantwortlich sein. Die Studie erschien in der Fachzeitschrift "Tobacco Control", die zur Gruppe des "British Medical Journal" gehört. (APA, 4.6.2013)

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    Etwa ein Fünftel der erwachsenen Bevölkerung in den USA raucht.

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