Leitbörsen Fernost schließen mehrheitlich fester

4. Juni 2013, 12:28
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Shanghai Composite negativ

Tokio - Die Leitbörsen in Fernost haben am Dienstag mehrheitlich fester geschlossen. Der Nikkei-225 Index in Tokio verteuerte sich um 271,94 Zähler oder 2,05 Prozent auf 13.533,76 Punkte. Der Hang Seng Index in Hongkong stieg um 3,33 Zähler (plus 0,01 Prozent) auf 22.285,52 Einheiten. Der Shanghai Composite fiel hingegen um 26,83 Punkte oder 1,17 Prozent auf 2.272,42 Punkte.

Auch positiv zeigten sich die Märkte in Singapur und Sydney. Der FTSE Straits Times Index schloss bei 3.291,35 Zählern mit einem Plus von 0,27 Punkten oder 0,01 Prozent. Der All Ordinaries Index in Sydney stieg um 13,0 Zähler oder 0,27 Prozent auf 4.886,70 Einheiten.

Die asiatischen Börsen konnten sich von einem Drei-Monats-Tief erholen, während sich Investoren optimistisch zeigten, dass die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) ihre Stimuluspolitik beibehält.

An der Tokioter Börse ließ der schwächere Yen bei den Exportwerten insbesondere die Autotitel steigen. So schlossen unter den Papieren der Automobilbranche Toyota Motor Corp., die Anteilsscheine des weltgrößten Autoherstellers, mit einem soliden Plus von 2,07 Prozent bei 5.930,00 Yen. Auch Honda kletterten um 0,80 Prozent auf 3.765,00 Yen.

Am unteren Ende rangierten die Titel von Chemie- und Pharmaunternehmen. So schlossen die Anteilsscheine des Chemiekonzerns Asahi Kasei Corp. mit einem Abschlag von 2,34 Prozent bei 667,00 Yen. Astellas Pharma verloren bis Börsenschluss 0,78 Prozent.

In Hongkong schlossen als Indexsieger im Hang Seng die Papiere von Lenovo mit einem deutlichen Plus von 3,32 Prozent bei 8,08 Hongkong Dollar. Sie wurden gefolgt von Wharf-Titel, die mit einem Aufschlag von 3,05 Prozent bei 71,00 Hongkong Dollar aus dem Handel gingen.

Einen großen Sprung aus dem Handelstag konnten in Hongkong die Anteilsscheine von Man Wah erleben. Sie gewannen bis zum Ende des Tages 9,18 Prozent auf 9,04 Hongkong Dollar. Der Möbelhersteller macht über die Hälfte seiner Verkäufe in die USA.

Billabong unter Druck

Den Tag negativ beenden mussten die Titel von Nine Dragons Paper. Sie gaben um deutliche 7,53 Prozent auf 5,28 Hongkong Dollar ab. Der Papier- und Verpackungshersteller werde unter weiter reduzierten Gewinnen leiden, wenn sich die Papierpreise weiter abschwächen, hatte die Credit Suisse gewarnt.

In Australien litten besonders Billabong-Titel. Die Papiere des Sport- und Surfbekleidungs-Herstellers sackten um 49,45 Prozent auf 0,23 Australische Dollar ab. Der Einzelhändler sieht sich mit Vorwürfen im Rahmen von Schuldbegleichungen konfrontiert. (APA, 4.6.2013)

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