Leitbörsen in Fernost schließen im roten Bereich

3. Juni 2013, 12:06
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Unsicherheiten um US-Geldpolitik bleiben

Tokio - Die Leitbörsen in Fernost haben den Handel am Montag einheitlich im Minus beendet. Der Nikkei-225 Index in Tokio sackte um deutliche 512,72 Zähler oder 3,72 Prozent auf 13.261,82 Punkte ab. Ein befestigter Yen sowie die anhaltende Unsicherheit rund um den weiteren geldpolitischen Kurs der US-Notenbank Fed haben die japanischen Aktien unter Druck gesetzt, hieß es von Marktteilnehmern.

Daneben schürten gemischt ausgefallene chinesischen Daten Sorgen um die Entwicklung der Wirtschaft der Volksrepublik. Der von der Großbank HSBC ermittelte Stimmungsindex für die chinesische Industrie sank im Mai deutlich um 1,2 Punkte auf 49,2 Zähler und damit unter die Wachstumsschwelle von 50 Punkten. Dagegen stieg der von der Handelsorganisation CFLP erhobene Industrieindikator um 0,2 Punkte auf 50,8 Zähler.

Der Hang Seng Index in Hongkong gab 109,97 Zähler (minus 0,49 Prozent) auf 22.282,19 Einheiten ab. Der Shanghai Composite fiel um minimale 1,34 Punkte oder 0,06 Prozent auf 2.299,25 Punkte. Auch die Märkte in Singapur und Sydney schlossen mit Kursverlusten. Der FTSE Straits Times Index schloss bei 3.291,08 Zählern mit einem Abschlag von 20,29 Punkten oder 0,61 Prozent. Der All Ordinaries Index in Sydney verlor 40,3 Zähler oder 0,82 Prozent auf 4.873,70 Einheiten.

In Tokio standen vor dem Hintergrund eines gestiegenen Yen unter anderem Autowerte unter Druck. Toyota Motors gaben dementsprechend 3,33 Prozent auf 5.810,0 Yen ab. Mazda Motors büßten 7,18 Prozent auf 375,0 Yen ein.

China Foods rutschten in Hongkong um 8,72 Prozent auf 3,56 Hongkong Dollar ab. Zuvor hatte das Unternehmen angekündigt, dass es einen deutlichen Rückgang der operativen Gewinne in den Sparten Wein und Lebensmittel erwartet.

Der australische Medizininstrumente-Hersteller Cochlear erwartet indessen für das laufende Geschäftsjahr weniger Gewinn nach Steuern als von Analysten prognostiziert. Die Aktien stürzten um 18,07 Prozent auf 52,88 Australische Dollar ab.

Dagegen zeigten sich in Sydney Bankwerte vermehrt im Plus. Westpac Banking stiegen um 1,97 Prozent auf 29,00 Australische Dollar, Australia & New Zealand Bank erhöhten sich um 1,13 Prozent auf 27,85 Australische Dollar und National Australia Bank zogen um 1,03 Prozent auf 29,30 Australische Dollar an. (APA, 3.6.2013)

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